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Saturday, 15 January 2011

My Home is a Castle

Selbstverstaendlich koennen wir unseren kleinen Schurkis nicht 2 Umzuege in einem Jahr zumuten. Aus diesem Grund haben wir unser Hab- und Gut auch erst am 1. Januar in ein neues Domizil geschafft. Sprich wir haben das neue Jahr gleich losgeklotzt und bei saemtlichen furniture Sales zugeschlagen, Kisten ein-  und anschliessend gleich wieder ausgepackt und der Rouven hat haufenweise Mobilar zusammengeschraubt. (natuerlich mit tatkraeftiger Unterstuetzung von Ella, denn einer muss ja alle Schrauben zaehlen und auch fachmaennisch zureichen)
Nachdem ich in den letzten 5 Jahren 5 mal umgezogen bin, habe ich durchaus Uebung im Packen, aber mit 2 so kleinen Schnuffis ist das ganze auch mit viiiiel Uebung sehr sehr anstrengend. So langsam wirds aber und nachdem Rouven heute die Lieferungen der letzten Woche zusammengebaut hat, haben auch alle ein Bettchen und jetzt warten wir eigentlich nur noch auf unser Sofa, welches hoffentlich irgendwann im Maerz den Weg zu uns nach Streatham finden wird.
Wir sind jetzt zwar ein wenig weiter weg von der tube station und somit der flotten Anbindung ans Zentrum, ein wunderschoener riesiger Park (Tooting common) ist aber immer noch in unmittelbarer Naehe und auch die nursery school nur ein wenig weiter weg als vorher. Dafuer sind wir jetzt stolze Mieter eines Edwardian style semi-attached Haeuschens mit 4 Schlafgemaechern, 2 Empfangsraeumen einem Wintergarten, Kueche, Flur, pipapo und einem riesengrossen Garten (zumindest fuer Londoner Verhaeltnisse). Selbst nach 2 Wochen behauptet Rouven, dass er sich immer noch verloren vorkommt in diesem grossen Haeuschen. Da wir mit so viel Platz nicht umgehen koennen, haben wir gleich einmal meine Freundin Agata aus Bostoner Studienzeiten hier beherbergt, die gerade nach London gezogen ist. (sie hat unlaengst Amiland den Ruecken gekehrt, da sie das ganze Visaprozedere Leid war).
Ella und Lenny haben sie natuerlich gleich herzlich aufgenommen und so waren wir die letzten Tage, die Rouven wieder in Moskau verbrachte, nicht ganz so einsam.
Das Haeuschen ist jedenfalls sehr sehr schick und vor allem haben wir jetzt ganz viel Platz fuer Gaeste. Drum bucht schnell Euren London Aufenthalt, die ersten Slots fuer Maerz und April sind schon vergeben!
Vorerst muss es ein google maps Link tun, vielleicht mache ich demnaechst mal ein Filmchen von unserem Anwesen, aber am einfachsten ist es, einfach mal selber vorbeizuschauen :)


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Wednesday, 10 March 2010

Rück- und Ausblick

New sind wir nicht mehr, genauer genommen sind wir gar nicht mehr in California. Es wird also Zeit leise bye bye zu schreiben und diesen Blog formel zu beenden.
Die letzten Wochen waren allesamt sehr sehr stressig, wenngleich es einem Craigslist (so ein digitales schwarzes Brett) relativ einfach macht, sein Hab und Gut zu verscherbeln, so muss nichts desto trotz alles entsprechend beschrieben, fotografiert, katalogisiert und eben auch gegen Bares weggegeben werden. So ein kurzfristiger Umzug hat aber auch seine Guten Seiten. Zum einen kann und muss man sich zum Glück nicht ewig um alles den Kopf zerbrechen, zum anderen ist es irgendwie auch schön, wenn man für den eigentlichen Umzug dann nur noch 7 Koffer für 4 Personen via Flugzeug über den Atlantik schippert. Irgendwie war die Bude zum Schluß dann doch leer, dieses Mal musste Rouven den letzten Rest zusammenkehren, irgendwie verstauen und verschenken. (das ist ausgleichende Gerechtigkeit, nachdem ich damals in MG vor den zurückgelassenen Müllhaufen stand, weil er sich schon früher aus dem Staub gemacht hat ...)
Zu unserem Abschied hat der kalifornische Himmel noch einmal richtig viele Tränen verdrückt, wahrscheinlich um uns ein wenig auf bevorstehende Wetterlagen einzustimmen. Mittlerweile hätte ich gegen ab- und zu Regen gar nix einzuwenden, wenn es wenigstens nicht so A...kalt wäre. Aber da müssen wir wohl durch. Leider. Bevor uns die Hiobsumzugsbotschaft erreicht hatte, hatte ich noch gedacht, dass es gut ist, dass es wieder wärmer wird und man zum Rausgehen die Kinder nicht mehr so antrecken muss. Tja "little did I know", dass das bissel Klamotten, die sie anhatten noch harmlos war. Aber irgendwann demnächst wird es ja vielleicht auch in hiesigen Gefilden etwas wärmer.
Den Flug haben wir irgendwie auch halbwegs überstanden. Die Kleinen haben die 11h eigentlich ganz gut gemeistert, aber anstrengend war es natürlich trotzdem. Damit der Flug nicht all zu einfach wird, hatten beide pünktlich vorm Abflug noch 'ne Rotznäse bekommen und Lenny hat in nur 2 Wochen seine Krabbeltechnik so sehr verfeinert, dass er nicht eine Sekunde mehr zu halten ist ... Leider mussten wir auch feststellen, dass Lufthansa eine no-frills airline ist. Ein Monitor für alle Passagiere der Holzklasse ist ganz schön wenig und leider nicht sehr Kleinkindentertaintauglich. Somit fiel die Bestechungsvariante Nummer 1 für Ella schon mal weg :-( Leider war das Flugzeug auch so voll und eh viel zu wenig Platz, sodass ich nicht mal Lenny rumkrabbeln lassen konnte, geschweige halbswegs mit ihm rumlaufen konnte. Zwar hatte Lenny ein eigenes Bettchen bekommen, doch leider hat er nur wenige Minuten darin geschlummert und ansonsten versucht aus dem Bettchen rauszuklettern. Nichts desto trotz die Kleinen haben es trotzdem ganz gut gemacht und glücklich, wenn auch müde kamen wir und unsere Koffer in Frankfurt an und wurden herzlichst von Oma Isa empfangen.
Herzlichen Dank all unseren aufmerksamen und treuen allnewinca-Lesern. Damit die Trauer nicht all zu groß ist, gibt's ja bald ein neues allnewinUK Blog :-)

wenn ich die nächsten Tage mal ein passendes USB Kabel finde, dann werde ich noch die letzten kalifornischen Fotos erst runter- und dann hochladen.

Saturday, 27 February 2010

Visum verzockt

London it is!
Kurz und knapp jetzt wisst ihr bescheid, wo wir demnächst wohnen werden. Rouven wird bereits nächsten Samstag dort die ersten Heringe für unser Zelt in den Boden pflocken. Lenny, Ella und ich werden noch 1 Monat Heimaturlaub machen, bevor auch wir uns dem feuchten Klima aussetzen.
Wie kam es dazu? Nun Rouven war wohl so sehr im Olympiafieber, dass er sich dachte, och eigentlich wäre es ganz nett in einer Olympiastadt zu leben ...
Na gut ganz so war es nicht, sondern die Amis wollen uns schlichtweg nicht legal in ihrem Land lassen. Rouven hatte seinen Job gewechselt und eigentlich gingen wir alle davon aus, dass ein Visumswechsel nur eine pro Forma Sache sei, nun ja war es aber nicht. Deshalb greift nun Plan B und der heißt London. So langsam können wir uns auch schon ein bißchen auf unser Domizil freuen, nachdem wir Stück für Stück in den letzten 2 Wochen unser Hab und Gut dem meistbietendem Feil geboten haben. Viel ist nicht mehr da, jetzt müssen wir nur noch 2-3 Koffer packen und die Kinder schnappen und am Dienstag in den Flieger gen Grannies steigen. Und unseren kleinen Ami nehmen wir auch mit!
Die letzten 3 Wochen waren schon ziemlich stressig und haben uns alle recht arg mitgenommen. Ella musste mit ansehen, wie nach und nach Leute vorbeikamen und unsere Möbel wegschleppten und noch viel schlimmer, auch ihren Fuhrpark. Das Bobby Car und das Laufrad hat sie noch ganz entspannt kommentiert, dass sie ja in London ein neues bekommt, aber das Dreirad - hmmmmph das war schon ihr Heiligtum. Sie weiß ja auch, dass es bald ein neues gibt, aber einfach war es nicht. Wenn Ella ihre Spielsachen abgeben muss, dann muss das auch der Papa! Letzten Sonntag habe ich schamlos ausgenutzt, dass er beim Fußball war und seinen Fernseher verkauft und sein Longboard musste heute dran glauben. Ella hat zwar weiterhin jeden Tag nach ihrer "Sesame Street" gefragt, dann aber selber kommentiert, "ach wir haben ja keinen Fernseher mehr". Rouven hat den kalten Entzug allerdings nur 4 Tage durchgehalten und sich dann einen Sling Player geleistet.
Damit uns der Abschied und die Eingewöhnung nicht so schwer fällt, hat uns der liebe Wettergott ein paar Regenschauer vorbeigeschickt und so konnten wir Ella schon ins RainBoot Camp stecken.

Friday, 6 February 2009

Super Bowl Sunday

Das letzte Wochenende stand ja voll und ganz im Zeichen des Sports. Selbst war ich am Sonntag eigentlich nur zu ausgesprochenem Leiden in der Lage, da üble Muskelmietze und dolle verschnupft, aber Rouven hat kräftig weitergesportelt. Vormittags fleißig Tore geschossen, bei seinem sonntäglichen Fußballern. Die konnten Ella und ich natürlich alle bewundern, da wir gerne mit auf den Sportplatz kommen, denn auf dem Astro Turf (Kunstrasen) bekommt auch Ella genug Auslauf. Danach gab es für Rouven eine Einheit Powerlifting - da er Nadya, Ilya und Mascha beim Umzug geholfen hat und das ganze hat er so zügig gemacht, dass er sogar pünktlich zum Super Bowl wieder zu Hause war. Familiär hatten wir uns für die Cardinals entschieden. Leider hatten diese am Ende knapp verloren. Wenn auch ein ziemlich langer Fernsehspaß (so ein Spiel dauert gerne 3h und wir haben uns nicht einmal die 5stündige PreShow angetan), so war es ein toller Super Bowl, spannend bis zum Schluß und selbst die Werbespots waren diesmal wirklich gut. (der letzten Super Bowl, den ich damals in Boston geschaut hatte, hatte mich enttäuscht, da die Werbung langweilig war). Unser Sportwochenende ging somit zu Ende, aber keine Bange, der Februar steckt voller sportlicher Highlights: noch mehr Frisbee, ProBowl, NBA Allstarweekend und wat nich noch all gibt.

Super Bowl Sunday

Das letzte Wochenende stand ja voll und ganz im Zeichen des Sports. Selbst war ich am Sonntag eigentlich nur zu ausgesprochenem Leiden in der Lage, da üble Muskelmietze und dolle verschnupft, aber Rouven hat kräftig weitergesportelt. Vormittags fleißig Tore geschossen, bei seinem sonntäglichen Fußballern. Die konnten Ella und ich natürlich alle bewundern, da wir gerne mit auf den Sportplatz kommen, denn auf dem Astro Turf (Kunstrasen) bekommt auch Ella genug Auslauf. Danach gab es für Rouven eine Einheit Powerlifting - da er Nadya, Ilya und Mascha beim Umzug geholfen hat und das ganze hat er so zügig gemacht, dass er sogar pünktlich zum Super Bowl wieder zu Hause war. Familiär hatten wir uns für die Cardinals entschieden. Leider hatten diese am Ende knapp verloren. Wenn auch ein ziemlich langer Fernsehspaß (so ein Spiel dauert gerne 3h und wir haben uns nicht einmal die 5stündige PreShow angetan), so war es ein toller Super Bowl, spannend bis zum Schluß und selbst die Werbespots waren diesmal wirklich gut. (der letzten Super Bowl, den ich damals in Boston geschaut hatte, hatte mich enttäuscht, da die Werbung langweilig war). Unser Sportwochenende ging somit zu Ende, aber keine Bange, der Februar steckt voller sportlicher Highlights: noch mehr Frisbee, ProBowl, NBA Allstarweekend und wat nich noch all gibt.