Selbstverstaendlich koennen wir unseren kleinen Schurkis nicht 2 Umzuege in einem Jahr zumuten. Aus diesem Grund haben wir unser Hab- und Gut auch erst am 1. Januar in ein neues Domizil geschafft. Sprich wir haben das neue Jahr gleich losgeklotzt und bei saemtlichen furniture Sales zugeschlagen, Kisten ein- und anschliessend gleich wieder ausgepackt und der Rouven hat haufenweise Mobilar zusammengeschraubt. (natuerlich mit tatkraeftiger Unterstuetzung von Ella, denn einer muss ja alle Schrauben zaehlen und auch fachmaennisch zureichen)
Nachdem ich in den letzten 5 Jahren 5 mal umgezogen bin, habe ich durchaus Uebung im Packen, aber mit 2 so kleinen Schnuffis ist das ganze auch mit viiiiel Uebung sehr sehr anstrengend. So langsam wirds aber und nachdem Rouven heute die Lieferungen der letzten Woche zusammengebaut hat, haben auch alle ein Bettchen und jetzt warten wir eigentlich nur noch auf unser Sofa, welches hoffentlich irgendwann im Maerz den Weg zu uns nach Streatham finden wird.
Wir sind jetzt zwar ein wenig weiter weg von der tube station und somit der flotten Anbindung ans Zentrum, ein wunderschoener riesiger Park (Tooting common) ist aber immer noch in unmittelbarer Naehe und auch die nursery school nur ein wenig weiter weg als vorher. Dafuer sind wir jetzt stolze Mieter eines Edwardian style semi-attached Haeuschens mit 4 Schlafgemaechern, 2 Empfangsraeumen einem Wintergarten, Kueche, Flur, pipapo und einem riesengrossen Garten (zumindest fuer Londoner Verhaeltnisse). Selbst nach 2 Wochen behauptet Rouven, dass er sich immer noch verloren vorkommt in diesem grossen Haeuschen. Da wir mit so viel Platz nicht umgehen koennen, haben wir gleich einmal meine Freundin Agata aus Bostoner Studienzeiten hier beherbergt, die gerade nach London gezogen ist. (sie hat unlaengst Amiland den Ruecken gekehrt, da sie das ganze Visaprozedere Leid war).
Ella und Lenny haben sie natuerlich gleich herzlich aufgenommen und so waren wir die letzten Tage, die Rouven wieder in Moskau verbrachte, nicht ganz so einsam.
Das Haeuschen ist jedenfalls sehr sehr schick und vor allem haben wir jetzt ganz viel Platz fuer Gaeste. Drum bucht schnell Euren London Aufenthalt, die ersten Slots fuer Maerz und April sind schon vergeben!
Vorerst muss es ein google maps Link tun, vielleicht mache ich demnaechst mal ein Filmchen von unserem Anwesen, aber am einfachsten ist es, einfach mal selber vorbeizuschauen :)
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Saturday, 15 January 2011
My Home is a Castle
Tuesday, 28 December 2010
Weihnachten in London
Wir sind also haengengeblieben in unseren eigenen 4 Waenden in London. So gerne wir auch nach homeland wollten, vor Weihnachten ging es nicht mehr und danach war uns die Sache dann auch nicht mehr Geheuer. Mit den Kleinen in all dem Chaos viel zu stressig und arg teuer waere der Spass dann trotzdem noch geworden. So hocken wir also bei Nieselregen in London. Schnee gibts schon seit dem 20.12. nicht mehr, unangenehm kalt ist es aber trotzdem.
Immerhin Lenny, Ella und ich haben noch ein Baeumchen im Schlussverkauf aufgetrieben, Baumschmuck im 99 p store erworben und gemeinsam feierlich geschmueckt. (Lenny hat auf dem Boden mit den Kugeln und dem restlichen Baumschmuck gespielt, Ella mir nach und nach alles gereicht und ich durfte alles aufhaengen). Abends hatte Ella Papa dann erzaehlt, dass sie mit Mama den Baum gebaut haette, na gut sie sagte "I built the christmas tree with Mami". Leider ist das Deutsch-Camp ja auch in den Schnee gefallen.
Heiligabend haben wir aber dennoch sehr sehr schoen gefeiert. Sonja, Simon, Mina und Luke hatten uns eingeladen zusammen mit ihnen, Simon's Mutter und auch Schwester zu feiern und mehr als dankend nahmen wir ihre Einladung an. So gab es lecker Raclette und Pudding und sogar Santa kam vorbei und hatte sehr tolle Geschenke fuer uns. Wir konnten den Abend sogar gemaechlich ausklingen lassen, denn Lenny konnten wir problemlos dort hinlegen und spaeter auch in den Kinderwagen und daheim ins Bettchen verfrachten und Ella hat zu spaeter Stunde auch freiwillig sich in den Kinderwagen zum Schlafen zurueckgezogen, sodass wir sie zu Hause ganz einfach in ihr Bettchen verfrachten konnten.
Am 25.ten haben dann Ella und Lenny morgens ihr Weihnachtsgeschenk bekommen. Da alle Geschenke ja noch in Deutschland waren und derweil immer noch via snail mail auf den Weg zu uns sind, hat Ella nun doch schon ein Fahrrad bekommen und Lenny einen neuen Stofftierkumpel. Da Ella jetzt ein Fahrrad hat, hat sie netterweise Lenny ihr Dreirad ueberlassen und so haben wir am 25.ten uns mal kurz rausgetraut und eine kleine Runde um den Block samt fahrbaren Untersaetzen gedreht. Es war ziemlich kuehl und allzulange hielt der Enthusiasmus bei keinem. Lenny ist fuers Dreirad fahren noch ein bisschen zu klein, Ella muss noch eine ganze Weile ueben, bis sie den Dreh raus hat, aber Uebung macht ja bekanntlich den Meister und uns war auch ziemlich kuehl.
Am 2.ten Weihnachtsfeiertg haben wir uns in die Mall zu den Megasales gewagt. Es war unglaublich voll und uns verging ziemlich schnell die Lust. Zum Glueck habe ich trozdem noch was abgestaubt :-) Wir sind dann aber doch relativ schnell wieder heim, da Ella langsam aber sicher eine ueble Bindehautentzuendung ausbruetete.
Heute haben wir einen ganz ruhigen Gammeltag eingelegt, aber morgen stuerzen wir uns wieder ins Shoppinggetuemmel. Da wir am 1. Januar umziehen wollen, gibts noch mehr als genug kaeuflich zu erwerben. Dazu aber spaeter einmal mehr.
Bis dahin allen frohe Tage und gutes Rutschen.
Ella und Mina oeffnen erste Geschenke, nur Lenny hat leider schon geschlummert
Ella und Mina unterm Regenschirm, den es fuer Ella von Santa gab
Immerhin Lenny, Ella und ich haben noch ein Baeumchen im Schlussverkauf aufgetrieben, Baumschmuck im 99 p store erworben und gemeinsam feierlich geschmueckt. (Lenny hat auf dem Boden mit den Kugeln und dem restlichen Baumschmuck gespielt, Ella mir nach und nach alles gereicht und ich durfte alles aufhaengen). Abends hatte Ella Papa dann erzaehlt, dass sie mit Mama den Baum gebaut haette, na gut sie sagte "I built the christmas tree with Mami". Leider ist das Deutsch-Camp ja auch in den Schnee gefallen.
Heiligabend haben wir aber dennoch sehr sehr schoen gefeiert. Sonja, Simon, Mina und Luke hatten uns eingeladen zusammen mit ihnen, Simon's Mutter und auch Schwester zu feiern und mehr als dankend nahmen wir ihre Einladung an. So gab es lecker Raclette und Pudding und sogar Santa kam vorbei und hatte sehr tolle Geschenke fuer uns. Wir konnten den Abend sogar gemaechlich ausklingen lassen, denn Lenny konnten wir problemlos dort hinlegen und spaeter auch in den Kinderwagen und daheim ins Bettchen verfrachten und Ella hat zu spaeter Stunde auch freiwillig sich in den Kinderwagen zum Schlafen zurueckgezogen, sodass wir sie zu Hause ganz einfach in ihr Bettchen verfrachten konnten.
Am 25.ten haben dann Ella und Lenny morgens ihr Weihnachtsgeschenk bekommen. Da alle Geschenke ja noch in Deutschland waren und derweil immer noch via snail mail auf den Weg zu uns sind, hat Ella nun doch schon ein Fahrrad bekommen und Lenny einen neuen Stofftierkumpel. Da Ella jetzt ein Fahrrad hat, hat sie netterweise Lenny ihr Dreirad ueberlassen und so haben wir am 25.ten uns mal kurz rausgetraut und eine kleine Runde um den Block samt fahrbaren Untersaetzen gedreht. Es war ziemlich kuehl und allzulange hielt der Enthusiasmus bei keinem. Lenny ist fuers Dreirad fahren noch ein bisschen zu klein, Ella muss noch eine ganze Weile ueben, bis sie den Dreh raus hat, aber Uebung macht ja bekanntlich den Meister und uns war auch ziemlich kuehl.
Am 2.ten Weihnachtsfeiertg haben wir uns in die Mall zu den Megasales gewagt. Es war unglaublich voll und uns verging ziemlich schnell die Lust. Zum Glueck habe ich trozdem noch was abgestaubt :-) Wir sind dann aber doch relativ schnell wieder heim, da Ella langsam aber sicher eine ueble Bindehautentzuendung ausbruetete.
Heute haben wir einen ganz ruhigen Gammeltag eingelegt, aber morgen stuerzen wir uns wieder ins Shoppinggetuemmel. Da wir am 1. Januar umziehen wollen, gibts noch mehr als genug kaeuflich zu erwerben. Dazu aber spaeter einmal mehr.
Bis dahin allen frohe Tage und gutes Rutschen.
Ella und Mina oeffnen erste Geschenke, nur Lenny hat leider schon geschlummert
Ella und Mina unterm Regenschirm, den es fuer Ella von Santa gab
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Wednesday, 1 December 2010
snow is falling, all around us ...
Bibber, bibber, bibber. Nicht nur frostig ist es mitllerweile hier, auch der Schnee hat sich unverfroren breit gemacht!
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Schneebilder aus Balham
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Schneebilder aus Balham
Friday, 5 November 2010
das Fruehstueck sacken lassen
Letzte Woche Donnerstag Nacht wurden wir von den Sachsen ueberfallen. Denise und Christian (Tantchen und Onkel) haben sich in den Easy Jet geschwungen und bei uns fuer ein laengeres Wochenende vorbeigeschaut. Am Freitag hatten sie noch etwas Ruhe und konnten ganz gemuetlich in den Tag starten (um 11 oder so fruehstuecken), denn wir waren auf Arbeit und in der nursery school und anschliessend durchs Zentrum schlendern. Am Samstag morgen gabs aber kein Erbarmen und um acht hat Ella die beiden zum Fruehstueckstisch zitiert. (unsere armen kleinen Maeuse waren natuerlich schon am verhungern) Lenny hat sowieso ab 5 die Bude unsicher gemacht, aber das war leider nur mein Problem ...
Auf unserer To Do Liste stand natuerlich nicht nur das Fruehstueck, sondern auch ein Ausflug zum Camden Market. Deshalb sind wir gleich nach dem Fruehstueck aufgesprungen und haben die Kinder rundum geputzt und tiefengereinigt. Derweil hoerte ich noch einiges Klapppern in der Kueche und Denise und Christians Stimmen. Jedenfalls wollte ich schon sagen, dass es doch gar nicht noetig gewesen waere das Geschirr abzuwaschen ... nun ja, die Danksagung war auch nicht noetig, denn die halbe Stunde in der Kueche haben beide gebraucht, um "das Fruehstuck sacken zu lassen". Wir sind danach aber doch noch relativ zuegig gen Tube Station unterwegs gewesen und vorm grossen Touristenansturm auch auf dem Camden Market. Gemeinsam haben wir noch den Markt erkundet. Gegen Mittag hatten unsere Besucher noch lange nicht genug vom Marktleben und so haben wir die beiden in die freie Londoner Wildbahn entlassen und sind selbst erst am Regen Kanal entlangspaziert und dann durch den Regent Park. Der Regent Park ist ein sehr pitoresker, englischer Bilderbuchpark mit akurat gestutztem Rasen und Baeumchen, unzaehligen Springbrunnen und viel Gruenflaechen. Hinzu gesellte sich noch ein ausgesprochen goldiges Wetterchen und so genossen wir unseren Samstagsfamilienasuflug. Am Nachmittag waren wir allesamt aber ganz schoen groggy und haben zu Hause die Fuesse hochgelegt. Waehrend wir faul den Samstag ausklingen liessen, haben Christian und Denise auch noch Museen und Inder abgeklappert und erst spaet abends wieder in der Chestnut Grove 74 eingecheckt. Das war aber nicht schlimm, denn so hatten Lenny und Ella die beiden den ganzen Sonntag fuer sich. Der Sonntag begann wie immer mit viel zu fruehem aufstehen, erstaunlicherweise musste unser Besuch diesmal das Fruehstueck nicht sacken lassen und so waren wir schon relativ zeitig bei beschaulichem britischen Nieselregen unterwegs. Wir haben einen ausgiebigen Spaziergang durch und um den Tooting Common gemacht, Ella hat unterwegs so ziemlich jede Pfuetze und etliche bunte Blaetter mitgenommen. Puenktlich zum Sunday Roast Lunch waren wir dann im Nightingale Pub. Wir Damen haben noch die letzten beiden Crocodile Roasts abbekommen. Wohlgenaehrt (vor allem das Dessert war GUT) rollten wir heim und hatten noch ein paar Stunden zum schwatzen, bevor die beiden Abends auch schon wieder gen Homeland abhoben. Ella war sehr sehr traurig, dass beide schon wieder losmussten. Lenny war zwar nicht traurig, hat es dafuer aber sehr genossen mit Denise zu spielen und vor allem das Gepaeck von beiden auszuraeumen. Darum hoffen wir alle, dass sie uns recht bald mal wieder besuchen kommen.
PS: viele Fotos habe ich leider nicht gemacht, aber hier unsere Oktober Bilder
PPS: unglaublich aber war. An 2 Abenden haben unsere Gaeste es nicht einmal geschafft 1 Flasche Wein zu leeren. Dafuer ist aber das Bier nun alle, das seit Opa Peters Besuch im Kuehlschrank lag alle ...
Auf unserer To Do Liste stand natuerlich nicht nur das Fruehstueck, sondern auch ein Ausflug zum Camden Market. Deshalb sind wir gleich nach dem Fruehstueck aufgesprungen und haben die Kinder rundum geputzt und tiefengereinigt. Derweil hoerte ich noch einiges Klapppern in der Kueche und Denise und Christians Stimmen. Jedenfalls wollte ich schon sagen, dass es doch gar nicht noetig gewesen waere das Geschirr abzuwaschen ... nun ja, die Danksagung war auch nicht noetig, denn die halbe Stunde in der Kueche haben beide gebraucht, um "das Fruehstuck sacken zu lassen". Wir sind danach aber doch noch relativ zuegig gen Tube Station unterwegs gewesen und vorm grossen Touristenansturm auch auf dem Camden Market. Gemeinsam haben wir noch den Markt erkundet. Gegen Mittag hatten unsere Besucher noch lange nicht genug vom Marktleben und so haben wir die beiden in die freie Londoner Wildbahn entlassen und sind selbst erst am Regen Kanal entlangspaziert und dann durch den Regent Park. Der Regent Park ist ein sehr pitoresker, englischer Bilderbuchpark mit akurat gestutztem Rasen und Baeumchen, unzaehligen Springbrunnen und viel Gruenflaechen. Hinzu gesellte sich noch ein ausgesprochen goldiges Wetterchen und so genossen wir unseren Samstagsfamilienasuflug. Am Nachmittag waren wir allesamt aber ganz schoen groggy und haben zu Hause die Fuesse hochgelegt. Waehrend wir faul den Samstag ausklingen liessen, haben Christian und Denise auch noch Museen und Inder abgeklappert und erst spaet abends wieder in der Chestnut Grove 74 eingecheckt. Das war aber nicht schlimm, denn so hatten Lenny und Ella die beiden den ganzen Sonntag fuer sich. Der Sonntag begann wie immer mit viel zu fruehem aufstehen, erstaunlicherweise musste unser Besuch diesmal das Fruehstueck nicht sacken lassen und so waren wir schon relativ zeitig bei beschaulichem britischen Nieselregen unterwegs. Wir haben einen ausgiebigen Spaziergang durch und um den Tooting Common gemacht, Ella hat unterwegs so ziemlich jede Pfuetze und etliche bunte Blaetter mitgenommen. Puenktlich zum Sunday Roast Lunch waren wir dann im Nightingale Pub. Wir Damen haben noch die letzten beiden Crocodile Roasts abbekommen. Wohlgenaehrt (vor allem das Dessert war GUT) rollten wir heim und hatten noch ein paar Stunden zum schwatzen, bevor die beiden Abends auch schon wieder gen Homeland abhoben. Ella war sehr sehr traurig, dass beide schon wieder losmussten. Lenny war zwar nicht traurig, hat es dafuer aber sehr genossen mit Denise zu spielen und vor allem das Gepaeck von beiden auszuraeumen. Darum hoffen wir alle, dass sie uns recht bald mal wieder besuchen kommen.
PS: viele Fotos habe ich leider nicht gemacht, aber hier unsere Oktober Bilder
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PPS: unglaublich aber war. An 2 Abenden haben unsere Gaeste es nicht einmal geschafft 1 Flasche Wein zu leeren. Dafuer ist aber das Bier nun alle, das seit Opa Peters Besuch im Kuehlschrank lag alle ...
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Sunday, 15 August 2010
London Erkundungen im August
Trotz rundem Jubilaeums haben wir den August nicht wie wild zum Feiern genutzt, sondern vor allem ein paar schoene Ecken Londons erkundet.
Zu Buche stehen fuer diesen Monat Ausfluege in den Zoo, zum Camden Market und nach Little Venice, ein Radausflug zum Battersea Park und gestern noch ein Ausflug zur Deen City Farm.
Der Londoner Zoo hat eigentlich genau die richtige Groesse, nicht zu gross, aber gross genug und ist somit sehr gut an einem Vormittag mit Kleinkindern zu bewaeltigen und genug zu sehen gibt es dennoch. Beim Zoobesuch haben wir auch den schnuckeligen Regent Canal mit seinen unzaehligen Hausbooten entdeckt und uns den Kanal gleich fuer einen weiteren Ausflug vorgenommen. So zog es uns an einem anderen Tag wieder nach Camden. Per pedes schlenderten wir erst den Camden Market ab und anschliessend einige Meilen entlang den Kanal bis nach Little Venice. Wirklich eine sehr empfehlenswerte Wanderung. Ella haben es vor allem die Boote auf dem Kanal angetan und sie hat bei jedem Boot, das vorbeituckerte verkuendet, dass sie dann mit Oma Boot fahren wird. Sprich wer uns auch immer als erstes besucht, kommt auf jeden Fall in den Genuss einer Bootsfahrt!
Letztes Wochenende haben wir auch den Fahrradanhaenger mal wieder ausgefuehrt und uns ein wenig im Battersea Park umgeschaut. Sehr gross und sehr schoen und fuer die Zukunft definitiv eine schoene Option fuer die Wochenendgestaltung.
City Farmen gibt es in London eigentlich an allen Ecken und Enden, zusammen mit Sonja und Mina sind Ella, Lenny und ich am Samstag zu einer City Farm nicht weit von uns aufgebrochen und haben ein wenig Haustiere bewundert. Fuer dir Kinder auf jeden Falle ein schoener Ausflug und die Pizza hinterher was sowieso das Beste.
Das war's auch erst einmal an News fuer August, denn hiermit beende ich meinen letzten Blogeintrag als Hausmama und Chronist unserer kleinen Familie, von nun an muss Rouven uebernehmen.
Zu Buche stehen fuer diesen Monat Ausfluege in den Zoo, zum Camden Market und nach Little Venice, ein Radausflug zum Battersea Park und gestern noch ein Ausflug zur Deen City Farm.
Der Londoner Zoo hat eigentlich genau die richtige Groesse, nicht zu gross, aber gross genug und ist somit sehr gut an einem Vormittag mit Kleinkindern zu bewaeltigen und genug zu sehen gibt es dennoch. Beim Zoobesuch haben wir auch den schnuckeligen Regent Canal mit seinen unzaehligen Hausbooten entdeckt und uns den Kanal gleich fuer einen weiteren Ausflug vorgenommen. So zog es uns an einem anderen Tag wieder nach Camden. Per pedes schlenderten wir erst den Camden Market ab und anschliessend einige Meilen entlang den Kanal bis nach Little Venice. Wirklich eine sehr empfehlenswerte Wanderung. Ella haben es vor allem die Boote auf dem Kanal angetan und sie hat bei jedem Boot, das vorbeituckerte verkuendet, dass sie dann mit Oma Boot fahren wird. Sprich wer uns auch immer als erstes besucht, kommt auf jeden Fall in den Genuss einer Bootsfahrt!
Letztes Wochenende haben wir auch den Fahrradanhaenger mal wieder ausgefuehrt und uns ein wenig im Battersea Park umgeschaut. Sehr gross und sehr schoen und fuer die Zukunft definitiv eine schoene Option fuer die Wochenendgestaltung.
City Farmen gibt es in London eigentlich an allen Ecken und Enden, zusammen mit Sonja und Mina sind Ella, Lenny und ich am Samstag zu einer City Farm nicht weit von uns aufgebrochen und haben ein wenig Haustiere bewundert. Fuer dir Kinder auf jeden Falle ein schoener Ausflug und die Pizza hinterher was sowieso das Beste.
Das war's auch erst einmal an News fuer August, denn hiermit beende ich meinen letzten Blogeintrag als Hausmama und Chronist unserer kleinen Familie, von nun an muss Rouven uebernehmen.
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Monday, 9 August 2010
Frisbee Spielen
Wir sind fleissig am Frisbee Spielen. Wobei die einen bisschen mehr spielen und die anderen etwas weniger ... Als sehr sehr sehr verstaendnisvolle Ehefrau gestattete ich meiner Sportskanone bereits 2 Frisbeewochenenden ohne uns und von den 2 Trainings die Woche, die der Rouven absolviert, wollen wir lieber gar nicht erst reden.
Die UK Tour bestehend aus 3 Turnieren ist mittlerweile schon zu Ende gespielt. Rouven's Team "Fire 2" sind insgesamt 8.te von 46 geworden und mein Team "Dirty Olive" ist 4.ter von 16 Teams geworden. Eine ziemlich gute Bilanz und auch sonst faellt unsere Bilanz sehr positiv aus. Unsere Frisbeekiddies sind echt super und verdienen zu Recht das Praedikat "turniertauglich". Lenny schafft es meistens puenktlich zum Spielbeginn einzuschlafen (das wilde Spielen vorher mit den Maedels ist aber auch sehr sehr anstrengend) und selbst Ella haelt ohne Murren und Knurren ihren Nap im Zelt oder Kinderwagen. Gespielt hatten wir in London, Burton upon Trent/Birmingham und in Cardiff, ueberall war es sehr sehr windig und von 6 Turniertagen hat es nur an 2en ordentlich geschifft, fuer britische Verhaeltnisse perfekt.
Jetzt stehen in 2 Wochen nur noch die Nationals an und dann ist die open/women Saison auch schon wieder vorbei.
Die London Summer League ist seit letzter Woche leider auch schon vorbei, wirklich erfolgreich haben wir diese nicht beendet, Spass haben die Mittwochabende aber trotzdem gemacht. Ziemlich beeindurckend, dass eine Stadtliga aus 26 Teams bestehen kann! Und auch hier haben sich unsere beiden kleinen Racker echt tapfer geschlagen.
Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich, dass auch die folgenden Saisons in London nicht langweilig werden.
Zeit fuer Fotos hatten wir auf der Tour irgendwie nicht, aber ein paar Schnappschuesse haben wir in den Weiten des Netzes noch aufgetrieben.
Die UK Tour bestehend aus 3 Turnieren ist mittlerweile schon zu Ende gespielt. Rouven's Team "Fire 2" sind insgesamt 8.te von 46 geworden und mein Team "Dirty Olive" ist 4.ter von 16 Teams geworden. Eine ziemlich gute Bilanz und auch sonst faellt unsere Bilanz sehr positiv aus. Unsere Frisbeekiddies sind echt super und verdienen zu Recht das Praedikat "turniertauglich". Lenny schafft es meistens puenktlich zum Spielbeginn einzuschlafen (das wilde Spielen vorher mit den Maedels ist aber auch sehr sehr anstrengend) und selbst Ella haelt ohne Murren und Knurren ihren Nap im Zelt oder Kinderwagen. Gespielt hatten wir in London, Burton upon Trent/Birmingham und in Cardiff, ueberall war es sehr sehr windig und von 6 Turniertagen hat es nur an 2en ordentlich geschifft, fuer britische Verhaeltnisse perfekt.
Jetzt stehen in 2 Wochen nur noch die Nationals an und dann ist die open/women Saison auch schon wieder vorbei.
Die London Summer League ist seit letzter Woche leider auch schon vorbei, wirklich erfolgreich haben wir diese nicht beendet, Spass haben die Mittwochabende aber trotzdem gemacht. Ziemlich beeindurckend, dass eine Stadtliga aus 26 Teams bestehen kann! Und auch hier haben sich unsere beiden kleinen Racker echt tapfer geschlagen.
Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich, dass auch die folgenden Saisons in London nicht langweilig werden.
Zeit fuer Fotos hatten wir auf der Tour irgendwie nicht, aber ein paar Schnappschuesse haben wir in den Weiten des Netzes noch aufgetrieben.
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Friday, 11 June 2010
zurueck im Frisbeeleben
Mittlerweile leben wir seit 2 Monaten in London und koenen auch vermelden, dass wir endlich wieder unter die Frisbeespieler gegangen sind. London macht es einem da auch wirklich einfach, denn Teams gibts hier mindestens so viele, wie es auch Gruenflaechen gibt. (gaaaaaanz viele)
Der Start war zwar etwas holprig, aber auf unsere alten Tage sind wir dann doch noch ganz gut untergekommen. Gleich zu Beginn unseres Londoner Frisbee Abenteuers mussten wir einen herben Ruecksschlag hinnehmen, denn wir wurden nach nur 2 Trainings von den "Golden Ants" direkt ausgeladen. Fuer Rouven und mich auch ein Novum und auch ziemlich bloed irgendwie, denn an unseren Spielkuensten hat es definitiv nicht gelegen. Aber wahrscheinlich war das auch gut so, denn mittlerweile sind wir beim Mixed Team "Thundering Herd" untergekommen. Leider ist die Mixed Saison hier auch schon wieder zu Ende, aber es stehen ja zum Glueck noch genug Fun Turniere an und bis zur Club WM (schnuefff leider ohne uns) stehen ja auch noch einige Trainingsspielchen an. Frisbee spielen macht jedenfalls wieder richtig Spass und auch Lenny und Ella werden so langsam zu richtigen Frisbeekiddies. Einen Abend die Woche steht auch immer ein Summer League Game an. Summer League spielen wir mit "Lucky 7" bisher auch meistens recht erfolgreich. Auch Abends muessen unsere Maeuse mit, geht aber ganz gut.
Nach dem Ende der Mixed Season steht selbstversaendlich die Open/Women Tour an. Auch da sind wir bei sehr netten Teams untergekommen. Rouven spielt jetzt mit dem 2.ten Team von "Fire of London". (zwar 2.tes Team, aber dennoch 1. Liga) und ich spiele mit "Dirty Olive". Das Tour 1 Tournament fand vorletztes Wochenende in Wimbledon statt. Selbst durfte ich nur im ersten Team spielen, wenn ich mich aufs Spielen und nicht auf die Kinder konzentriere. Zum Glueck haben Lenny und Ella einen ganz verstaendnisvollen Papa und so konnte ich das ganze Wochenende unbeschwert Frisbee spielen und Ella und Lenny haben sich das ganze Wochenende beim Maennerteam rumgetrieben. Das ganze sah so aus, dass Ella gleich am Samstag von Rouven's Teamkollegen einen kleinen England-Campingstuhl geschenkt bekommen hat. Der ist jetzt auch ihr Heiligtum und abends vorm ins Bett gehen setzt sie sich auch so noch gerne rein. (zu dumm nur, dass Lenny den auch sehr interessant findet, das gibt dann leider immer ziemlichen Aerger) Ebenso mussten die Trikots der Maenner fuer die Rotznaesen der beiden Kleinen herhalten. Ella hat sich inzwischen ihre besonderen Freunde schon rausgepickt und freut sich jedesmal wenn es heisst, wir gehen zum Frisbee.
Fuer Statistikfans: Fire ist 12.ter geworden und die Olives sind 5.ter geworden. Mit dem Spielen und den Platzierungen waren wir ziemlich zufrieden. Zum Glueck war am Montag nach der Tour 'Bank Holiday' und wir konnten unsere geschunden Koerper etwas ruhen lassen. Rouven hatte angeblich gar keinen Muskelkater, ich hingegen eine ganz schlimme Muskelmietze. Halt nicht so einfach, wenn das sonstige Fitnessprogramm nur aus Kiddie-Lifting und Kinderwagenschieben besteht. Voll spieltauglich ist mein Koerper leider immer noch nicht und ich kann nur hoffen, dass es irgendwann wieder richtig geht.
Eine der naechsten Anschaffungen wird auf jeden Fall eine Junior Disc fuer Ella sein :-)
Sportlich weiter gehts gleich morgen ...
Der Start war zwar etwas holprig, aber auf unsere alten Tage sind wir dann doch noch ganz gut untergekommen. Gleich zu Beginn unseres Londoner Frisbee Abenteuers mussten wir einen herben Ruecksschlag hinnehmen, denn wir wurden nach nur 2 Trainings von den "Golden Ants" direkt ausgeladen. Fuer Rouven und mich auch ein Novum und auch ziemlich bloed irgendwie, denn an unseren Spielkuensten hat es definitiv nicht gelegen. Aber wahrscheinlich war das auch gut so, denn mittlerweile sind wir beim Mixed Team "Thundering Herd" untergekommen. Leider ist die Mixed Saison hier auch schon wieder zu Ende, aber es stehen ja zum Glueck noch genug Fun Turniere an und bis zur Club WM (schnuefff leider ohne uns) stehen ja auch noch einige Trainingsspielchen an. Frisbee spielen macht jedenfalls wieder richtig Spass und auch Lenny und Ella werden so langsam zu richtigen Frisbeekiddies. Einen Abend die Woche steht auch immer ein Summer League Game an. Summer League spielen wir mit "Lucky 7" bisher auch meistens recht erfolgreich. Auch Abends muessen unsere Maeuse mit, geht aber ganz gut.
Nach dem Ende der Mixed Season steht selbstversaendlich die Open/Women Tour an. Auch da sind wir bei sehr netten Teams untergekommen. Rouven spielt jetzt mit dem 2.ten Team von "Fire of London". (zwar 2.tes Team, aber dennoch 1. Liga) und ich spiele mit "Dirty Olive". Das Tour 1 Tournament fand vorletztes Wochenende in Wimbledon statt. Selbst durfte ich nur im ersten Team spielen, wenn ich mich aufs Spielen und nicht auf die Kinder konzentriere. Zum Glueck haben Lenny und Ella einen ganz verstaendnisvollen Papa und so konnte ich das ganze Wochenende unbeschwert Frisbee spielen und Ella und Lenny haben sich das ganze Wochenende beim Maennerteam rumgetrieben. Das ganze sah so aus, dass Ella gleich am Samstag von Rouven's Teamkollegen einen kleinen England-Campingstuhl geschenkt bekommen hat. Der ist jetzt auch ihr Heiligtum und abends vorm ins Bett gehen setzt sie sich auch so noch gerne rein. (zu dumm nur, dass Lenny den auch sehr interessant findet, das gibt dann leider immer ziemlichen Aerger) Ebenso mussten die Trikots der Maenner fuer die Rotznaesen der beiden Kleinen herhalten. Ella hat sich inzwischen ihre besonderen Freunde schon rausgepickt und freut sich jedesmal wenn es heisst, wir gehen zum Frisbee.
Fuer Statistikfans: Fire ist 12.ter geworden und die Olives sind 5.ter geworden. Mit dem Spielen und den Platzierungen waren wir ziemlich zufrieden. Zum Glueck war am Montag nach der Tour 'Bank Holiday' und wir konnten unsere geschunden Koerper etwas ruhen lassen. Rouven hatte angeblich gar keinen Muskelkater, ich hingegen eine ganz schlimme Muskelmietze. Halt nicht so einfach, wenn das sonstige Fitnessprogramm nur aus Kiddie-Lifting und Kinderwagenschieben besteht. Voll spieltauglich ist mein Koerper leider immer noch nicht und ich kann nur hoffen, dass es irgendwann wieder richtig geht.
Eine der naechsten Anschaffungen wird auf jeden Fall eine Junior Disc fuer Ella sein :-)
Sportlich weiter gehts gleich morgen ...
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Saturday, 17 April 2010
Einleben
Viele neue Eindruecke gibt es momentan auf jeden Fall zu verarbeiten, Zeit ist nach wie vor eher Mangelware und zu allem Aerger hatte sich auch mein Laptop von den Lebenden (aehmm Funktionstuechtigen) verabschiedet und fristet seit dem ein Dasein als Ersatzteillager. Jetzt habe ich aber einen schicken neuen Apfel und ab und zu schnuffeln ja auch die Kleinen und somit keine Ausreden mehr.
GETTING AROUND (wie man so vorankommt)
Da alles in Laufweite ist, brauchen wir vorerst kein Auto, denn per Pedes und ÖPNV ist man viel schneller und leichter unterwegs. Dafuer wurde mir direkt am ersten Tag klar, dass es wohl ohne Kinderwagen bei all der Lauferei nicht gehen wird. Wir hatten uns auch schnell fuer ein Doppeldeckermodell von "Phil & Teds" entschieden, die Entscheidung wurde uns leicht gemacht, da fast jeder 2.te Kinderwagen, der hier rumgeschoben wird ein solcher ist. Ergo irgendwie auch gut sein muss. Bis der fast 1 Woche spaeter geliefert wurde, hatte ich mich mit Riesenbaby vorm Bauch, Ella auf dem Dreirad und Hackenporsche ziemlich geplagt. Aber seit wir ihn haben cruisen wir gemuetlich durch die Gegend. Das beste an unserem neuen Flitzer ist, dass Ella und Lenny den Cruiser auch lieben und sich entspannt durch die Gegend kutschieren lassen und Lenny selbst im groessten Trubel darin gemuetlich einschlummert. Spielplatzausfluege und Shopping (dank geraeumigem Kofferraum) und ach egal wohin man muss, sind mit unserem neuen Waegelchen jedenfalls jetzt einfach zu bewerkstelligen und ich kann den Wagen eigentlich nur jedem mit 2 Kleinkindern empfehlen. Uebrigens gibts hier noch ein anderes "must have" Geraet, naemlich einen Mini Scooter. Alle aber auch wirklich alle Kinder fahren hier mit einem Scooter rum. Heute haben wir auch Ella so einen Scooter (natuerlich in pink) geholt, mal schauen, wie ihr das Fahren gefaellt. Bei den kleinen Buden ist so ein Scooter auch genau das richtige, denn mehr bekommt man eh nicht unter. Ich bin mittlerweile auch schon drauf und dran, das Dreirad wieder zu verkaufen, denn mit Dreirad und Kinderwagen geh ich eh nicht raus und das Dreirad nimmt leider schon sehr viel Platz in unserer kleinen Bude weg.
Eigentlich kenne ich mich im unmittelbaren Umkreis schon ganz gut aus (bei meinem Orientierungssinn eine unglaubliche Leistung) und wenn ich doch nicht weiterweiss, dann zuecke ich einfach mein Nexus und navigiere via google maps. (herrlich diese Gadgets). Jedenfalls kommen wir gut voran und zurecht aber zum Glueck muss man ja zum taeglichen Shoppen auch nicht weit laufen.
SHOPPEN
UND SONST
Uebrigens britisches Fernsehen ist gar nicht so schlecht wie man vielleicht befuerchtet, denn es gibt eigentlich alles, die gewohnten amerikanischen Shows udn Formate, deutsche Bundesliga und laiter Zeugs nur das WICHTIGSTE, das gibt es nicht. Es gibt keine Sesamstrasse mehr!!! Wenn uns jemand mit den amerikanischen Folgen versorgen kann, dann wuerde sich Elli gaaaaaaaanz doll freuen.
Es gibt natuerlich noch viel viel mehr zu berichten, aber fuer jetzt ist erst einmal Schluss. Gute Nacht
Am einfachsten ist es wohl wir handeln einige ausgewaehlte Kapitel ab.
WOHNEN
haeuslich niedergelassen haben wir uns im Suedwesten von London in Balham. Von aussen ein recht typischer Anblick mit schnuckeligen viktorianischen 1stoeckigen Reihenhaeusern, die die Strassenzuege saeumen. Ebenso historisch wie die Fassaden praesentiert sich dann auch das Innenleben. Der Brite mag das wahrscheinlich charmant und traditionell empfinden, aber unsereiner haette gegen ein paar technische Innovationen gar nix einzuwenden. Unter anderem wuerde ich wenn schon uralte Holzfenster, dann doch wenigstens Doppelfenster empfehlen, zumal es ja nicht immer sommerlich warm ist. Mischbatterien sind glaube ich eine Majestaetsbeleidigung und leider ist es wie ueberall, wenn Wohnraum rar und teuer ist, gilt: warum sollte man renovieren, wenn man die Bude auch so los wird ...
Also ok. ganz so schlimm ist es auch nicht und so langsam ist endlich auch der olle Farbgeruch verfluechtigt, denn frisch gestrichen wurde unsere kleine Bude dann schon noch. Der Teppich hingegen wurde nicht ausgewechselt und hat schon seit einigen Jahren seine besten Tage hinter sich, aber in Anbetracht unseres Spuckwunders wollten wir nicht auf Biegen und Brechen auf neue Auslegware bestehen. Industriell wurde sie wenigstens gereinigt und wie bereits geschrieben Lenny hat den Teppich eh schon in kuerzester Zeit sehr oft beglueckt. Das vorhandene Mobilar kann man wohl am treffendsten mit dem Wort "gebrauchsfaehig" beschreiben, aber auch hier gilt, bei unserer kleinen Rasselbande vielleicht gar nicht so schlecht. So langsam findet auch jedes Ding sein Plaetzchen sprich drinnen wirds langsam. Draussen ist es zur Zeit sowieso viel schoener, nicht nur das es Sonne satt gibt, in Laufweite sind auch in 3 verschiedene Richtungen riesengrosse Parks mit tollen Spielplaetzen und Frisbeewiesen.
NACHBARSCHAFT
Rundherum gibt es nicht nur die tollen Parks, alle moeglichen Einrichtungen, die man sonst im Alltag so aufsuchen muss sind auch in Laufweite. Sprich Supermaerkte, Laeden, Bibo, leckere Restaurants, Cafes und Pubs gibts quasi direkt vor der Haustuer und das ist sehr schoen. Zumal immer ein angenehmes geschaeftiges Treiben auf den Strassen herrscht. Beim morgendlichen Spaziergang durch die Nachbarschaft haben wir auch Fleischer und Fischgeschaeft entdeckt, herrlich. (tolle Wiederentdeckung, nachdem wir die letzten 1,5 Jahre nur riesengrosse Supermaerkte gewohnt waren)
Also ok. ganz so schlimm ist es auch nicht und so langsam ist endlich auch der olle Farbgeruch verfluechtigt, denn frisch gestrichen wurde unsere kleine Bude dann schon noch. Der Teppich hingegen wurde nicht ausgewechselt und hat schon seit einigen Jahren seine besten Tage hinter sich, aber in Anbetracht unseres Spuckwunders wollten wir nicht auf Biegen und Brechen auf neue Auslegware bestehen. Industriell wurde sie wenigstens gereinigt und wie bereits geschrieben Lenny hat den Teppich eh schon in kuerzester Zeit sehr oft beglueckt. Das vorhandene Mobilar kann man wohl am treffendsten mit dem Wort "gebrauchsfaehig" beschreiben, aber auch hier gilt, bei unserer kleinen Rasselbande vielleicht gar nicht so schlecht. So langsam findet auch jedes Ding sein Plaetzchen sprich drinnen wirds langsam. Draussen ist es zur Zeit sowieso viel schoener, nicht nur das es Sonne satt gibt, in Laufweite sind auch in 3 verschiedene Richtungen riesengrosse Parks mit tollen Spielplaetzen und Frisbeewiesen.
NACHBARSCHAFT
Rundherum gibt es nicht nur die tollen Parks, alle moeglichen Einrichtungen, die man sonst im Alltag so aufsuchen muss sind auch in Laufweite. Sprich Supermaerkte, Laeden, Bibo, leckere Restaurants, Cafes und Pubs gibts quasi direkt vor der Haustuer und das ist sehr schoen. Zumal immer ein angenehmes geschaeftiges Treiben auf den Strassen herrscht. Beim morgendlichen Spaziergang durch die Nachbarschaft haben wir auch Fleischer und Fischgeschaeft entdeckt, herrlich. (tolle Wiederentdeckung, nachdem wir die letzten 1,5 Jahre nur riesengrosse Supermaerkte gewohnt waren)
GETTING AROUND (wie man so vorankommt)
Da alles in Laufweite ist, brauchen wir vorerst kein Auto, denn per Pedes und ÖPNV ist man viel schneller und leichter unterwegs. Dafuer wurde mir direkt am ersten Tag klar, dass es wohl ohne Kinderwagen bei all der Lauferei nicht gehen wird. Wir hatten uns auch schnell fuer ein Doppeldeckermodell von "Phil & Teds" entschieden, die Entscheidung wurde uns leicht gemacht, da fast jeder 2.te Kinderwagen, der hier rumgeschoben wird ein solcher ist. Ergo irgendwie auch gut sein muss. Bis der fast 1 Woche spaeter geliefert wurde, hatte ich mich mit Riesenbaby vorm Bauch, Ella auf dem Dreirad und Hackenporsche ziemlich geplagt. Aber seit wir ihn haben cruisen wir gemuetlich durch die Gegend. Das beste an unserem neuen Flitzer ist, dass Ella und Lenny den Cruiser auch lieben und sich entspannt durch die Gegend kutschieren lassen und Lenny selbst im groessten Trubel darin gemuetlich einschlummert. Spielplatzausfluege und Shopping (dank geraeumigem Kofferraum) und ach egal wohin man muss, sind mit unserem neuen Waegelchen jedenfalls jetzt einfach zu bewerkstelligen und ich kann den Wagen eigentlich nur jedem mit 2 Kleinkindern empfehlen. Uebrigens gibts hier noch ein anderes "must have" Geraet, naemlich einen Mini Scooter. Alle aber auch wirklich alle Kinder fahren hier mit einem Scooter rum. Heute haben wir auch Ella so einen Scooter (natuerlich in pink) geholt, mal schauen, wie ihr das Fahren gefaellt. Bei den kleinen Buden ist so ein Scooter auch genau das richtige, denn mehr bekommt man eh nicht unter. Ich bin mittlerweile auch schon drauf und dran, das Dreirad wieder zu verkaufen, denn mit Dreirad und Kinderwagen geh ich eh nicht raus und das Dreirad nimmt leider schon sehr viel Platz in unserer kleinen Bude weg.
Eigentlich kenne ich mich im unmittelbaren Umkreis schon ganz gut aus (bei meinem Orientierungssinn eine unglaubliche Leistung) und wenn ich doch nicht weiterweiss, dann zuecke ich einfach mein Nexus und navigiere via google maps. (herrlich diese Gadgets). Jedenfalls kommen wir gut voran und zurecht aber zum Glueck muss man ja zum taeglichen Shoppen auch nicht weit laufen.
SHOPPEN
Natuerlich stehen alle moeglichen Neuanschaffungen an, nachdem wir uns grosszuegig von vielen Sachen getrennt hatten und auch generell schreit eine neue Bude nach einer gewissen Grundausstattung. In einem neuen Land immer wieder spannend, denn zum einen muss man rausfinden wo man was bekommt, vor allem auch wo die Geschaefte sind zum anderen hadert man auch mit Bezeichnungen fuer Artikel. Zwar haben wir vorher auch im englischsprachigen Raum gelebt, aber zwischen AE und BE gibt es doch eine ganze Menge Unterschiede. (abgesehen von dem Fakt, dass BE eh kaum zu verstehen ist). Mittlerweile wissen wir aber, dass eine Crib = Cot ist und Lenny hat jetzt auch schon ein schnuckeliges Gitterbettchen. Wir haben hoffentlich demnaechst auch ein neues Bettchen und Ella hat in ihrem eigenen Zimmer eine schnuckelige kleine 1,40m Matratze auf der sie seelig schlaeft und nur ab und zu mal runterrollt.
Lenny's Bettchen haben wir uebrigens bei Argos bestellt, dass ist im Grunde genommen so etwas wie Quelle, ausser, dass es wirklich einfach alles gibt und gerade in London von sehr sehr vielen Menschen genutzt wird. Aussuchen kann man sich was man auch immer braucht im Katalog, Online oder im Laden (am Screen oder im Katalog) und dann hat man die Wahl entweder liefern zu lassen oder eben in einer Filiale die bestellten Waren abzuholen. Und weil das auch soooo viele Menschen machen, gibt es in den Filialen auch halb automatisierte Bezahlstationen. Sprich man gibt in einen Computer die Bestaetigungsnummer ein, die man via sms und/oder email erhalten hat, bezahlt bargeldlos, bekommt anschliessend ein Zettelchen mit einer Nummer ausgespuckt und wenn diese dann aufflackert an einem Monitor, dann kann man an einen Ausgabeschalter gehen und sich sein Hab und Gut abholen. Klingt vielleicht etwas umstaendlich, ist aber sehr sehr praktisch und einfach zu handhaben. Ausserdem erspart man sich die Wege in unzaehlige Geschaefte und steht nicht vor dem laestigen Problem ueberhaupt erst einmal rausbekommen zu muessen, wo es was gibt.
Lenny's Bettchen haben wir uebrigens bei Argos bestellt, dass ist im Grunde genommen so etwas wie Quelle, ausser, dass es wirklich einfach alles gibt und gerade in London von sehr sehr vielen Menschen genutzt wird. Aussuchen kann man sich was man auch immer braucht im Katalog, Online oder im Laden (am Screen oder im Katalog) und dann hat man die Wahl entweder liefern zu lassen oder eben in einer Filiale die bestellten Waren abzuholen. Und weil das auch soooo viele Menschen machen, gibt es in den Filialen auch halb automatisierte Bezahlstationen. Sprich man gibt in einen Computer die Bestaetigungsnummer ein, die man via sms und/oder email erhalten hat, bezahlt bargeldlos, bekommt anschliessend ein Zettelchen mit einer Nummer ausgespuckt und wenn diese dann aufflackert an einem Monitor, dann kann man an einen Ausgabeschalter gehen und sich sein Hab und Gut abholen. Klingt vielleicht etwas umstaendlich, ist aber sehr sehr praktisch und einfach zu handhaben. Ausserdem erspart man sich die Wege in unzaehlige Geschaefte und steht nicht vor dem laestigen Problem ueberhaupt erst einmal rausbekommen zu muessen, wo es was gibt.
UND SONST
Uebrigens britisches Fernsehen ist gar nicht so schlecht wie man vielleicht befuerchtet, denn es gibt eigentlich alles, die gewohnten amerikanischen Shows udn Formate, deutsche Bundesliga und laiter Zeugs nur das WICHTIGSTE, das gibt es nicht. Es gibt keine Sesamstrasse mehr!!! Wenn uns jemand mit den amerikanischen Folgen versorgen kann, dann wuerde sich Elli gaaaaaaaanz doll freuen.
Es gibt natuerlich noch viel viel mehr zu berichten, aber fuer jetzt ist erst einmal Schluss. Gute Nacht
Friday, 16 April 2010
Friday, 9 April 2010
Kontaktkoordinaten
Wir leben jetzt im Suedwesten von London in Balham und sind von nun an auch wieder persoenlich und telefonisch antreffbar unter folgenden Kennzahlen:
74 Chestnut Grove
Flat B
Flat B
London
SW12 8JJ
Festnetz: +44 208 3338764
Rouven Handy: +44 7708217671
Katja Handy: +44 7708215117
Saturday, 27 February 2010
Visum verzockt
London it is!
Kurz und knapp jetzt wisst ihr bescheid, wo wir demnächst wohnen werden. Rouven wird bereits nächsten Samstag dort die ersten Heringe für unser Zelt in den Boden pflocken. Lenny, Ella und ich werden noch 1 Monat Heimaturlaub machen, bevor auch wir uns dem feuchten Klima aussetzen.
Wie kam es dazu? Nun Rouven war wohl so sehr im Olympiafieber, dass er sich dachte, och eigentlich wäre es ganz nett in einer Olympiastadt zu leben ...
Na gut ganz so war es nicht, sondern die Amis wollen uns schlichtweg nicht legal in ihrem Land lassen. Rouven hatte seinen Job gewechselt und eigentlich gingen wir alle davon aus, dass ein Visumswechsel nur eine pro Forma Sache sei, nun ja war es aber nicht. Deshalb greift nun Plan B und der heißt London. So langsam können wir uns auch schon ein bißchen auf unser Domizil freuen, nachdem wir Stück für Stück in den letzten 2 Wochen unser Hab und Gut dem meistbietendem Feil geboten haben. Viel ist nicht mehr da, jetzt müssen wir nur noch 2-3 Koffer packen und die Kinder schnappen und am Dienstag in den Flieger gen Grannies steigen. Und unseren kleinen Ami nehmen wir auch mit!
Die letzten 3 Wochen waren schon ziemlich stressig und haben uns alle recht arg mitgenommen. Ella musste mit ansehen, wie nach und nach Leute vorbeikamen und unsere Möbel wegschleppten und noch viel schlimmer, auch ihren Fuhrpark. Das Bobby Car und das Laufrad hat sie noch ganz entspannt kommentiert, dass sie ja in London ein neues bekommt, aber das Dreirad - hmmmmph das war schon ihr Heiligtum. Sie weiß ja auch, dass es bald ein neues gibt, aber einfach war es nicht. Wenn Ella ihre Spielsachen abgeben muss, dann muss das auch der Papa! Letzten Sonntag habe ich schamlos ausgenutzt, dass er beim Fußball war und seinen Fernseher verkauft und sein Longboard musste heute dran glauben. Ella hat zwar weiterhin jeden Tag nach ihrer "Sesame Street" gefragt, dann aber selber kommentiert, "ach wir haben ja keinen Fernseher mehr". Rouven hat den kalten Entzug allerdings nur 4 Tage durchgehalten und sich dann einen Sling Player geleistet.
Damit uns der Abschied und die Eingewöhnung nicht so schwer fällt, hat uns der liebe Wettergott ein paar Regenschauer vorbeigeschickt und so konnten wir Ella schon ins RainBoot Camp stecken.
Kurz und knapp jetzt wisst ihr bescheid, wo wir demnächst wohnen werden. Rouven wird bereits nächsten Samstag dort die ersten Heringe für unser Zelt in den Boden pflocken. Lenny, Ella und ich werden noch 1 Monat Heimaturlaub machen, bevor auch wir uns dem feuchten Klima aussetzen.
Wie kam es dazu? Nun Rouven war wohl so sehr im Olympiafieber, dass er sich dachte, och eigentlich wäre es ganz nett in einer Olympiastadt zu leben ...
Na gut ganz so war es nicht, sondern die Amis wollen uns schlichtweg nicht legal in ihrem Land lassen. Rouven hatte seinen Job gewechselt und eigentlich gingen wir alle davon aus, dass ein Visumswechsel nur eine pro Forma Sache sei, nun ja war es aber nicht. Deshalb greift nun Plan B und der heißt London. So langsam können wir uns auch schon ein bißchen auf unser Domizil freuen, nachdem wir Stück für Stück in den letzten 2 Wochen unser Hab und Gut dem meistbietendem Feil geboten haben. Viel ist nicht mehr da, jetzt müssen wir nur noch 2-3 Koffer packen und die Kinder schnappen und am Dienstag in den Flieger gen Grannies steigen. Und unseren kleinen Ami nehmen wir auch mit!
Die letzten 3 Wochen waren schon ziemlich stressig und haben uns alle recht arg mitgenommen. Ella musste mit ansehen, wie nach und nach Leute vorbeikamen und unsere Möbel wegschleppten und noch viel schlimmer, auch ihren Fuhrpark. Das Bobby Car und das Laufrad hat sie noch ganz entspannt kommentiert, dass sie ja in London ein neues bekommt, aber das Dreirad - hmmmmph das war schon ihr Heiligtum. Sie weiß ja auch, dass es bald ein neues gibt, aber einfach war es nicht. Wenn Ella ihre Spielsachen abgeben muss, dann muss das auch der Papa! Letzten Sonntag habe ich schamlos ausgenutzt, dass er beim Fußball war und seinen Fernseher verkauft und sein Longboard musste heute dran glauben. Ella hat zwar weiterhin jeden Tag nach ihrer "Sesame Street" gefragt, dann aber selber kommentiert, "ach wir haben ja keinen Fernseher mehr". Rouven hat den kalten Entzug allerdings nur 4 Tage durchgehalten und sich dann einen Sling Player geleistet.
Damit uns der Abschied und die Eingewöhnung nicht so schwer fällt, hat uns der liebe Wettergott ein paar Regenschauer vorbeigeschickt und so konnten wir Ella schon ins RainBoot Camp stecken.
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