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Wednesday, 6 January 2010

Weihnachtsfeiertage samt Grannybesuch inklusive Hüttenzauber

Happy 2010! Die Feiertage liegen erfolgreich hinter uns, die Grannys sind auch schon lang wieder gen Homeland abgedüst und so werde ich mal flott die 30min Mittagspause, die meine lieben Kleinen netterweise beide schlafen, für einen kurzen Bericht nutzen.
Am 24.12. flogen nacheinander Oma Geli und Opa Peter ein und wurden jeweils vom Empfangskomitee Ella/Rouven herzlich in Empfang genommen und samt ihren jeweils 100 Gepäckstückchen nach Redwood City chauffiert. In der Nacht zum 25. hat Santa durch den Kamin mehrere Tonnen Geschenke abgelassen und über genau diese konnte Ella dann am 1. Weihnachtsfeiertag früh morgens herfallen. Sie war wirklich mit Begeisterung dabei, hat alles ausprobiert aber letztendlich hat sie den ganzen Tag gebraucht. Nach einem gemütlichen Frühstück, beschlossen wir das herrliche Wetter für einen Ausflug zum Pazifik zu nutzen. Zurück blieben nur Rouven und ein riesen Truthahn. Am Pazifik war es traumhaft, die Sonne lachte hell vom Himmel und bescherrte uns 16°C, eine leichte Brise wehte und die Wellen sorgten für die perfekte Audiokulisse. Ella hatte natürlich kein Verständnis dafür, dass sie die Schuhe nicht ausziehen durfte, aber Opa wusste sie mit einigen Spielen abzulenken. Auf den Klippen gingen wir noch etwas spazieren und balancieren und dann wollten wir für einen leichten Mittagssnack irgendwo einkehren. Wir mussten aber feststellen, dass selbst in den USA, wo eigentlich immer gearbeitet wird, zumindest in Pazifiknähe kein geöffnetes lauschiges Lokal aufzutreiben war. Dafür gab's weiter was für die Augen, denn wir fuhren noch ein wenig entlang den Pazifik Hwy No.1, zurück wählten wir einen kleineren Highway und schlängelten uns vorbei an Redwoods durch die Berge. Wieder zu Hause knurrten unsere Mägen heftigst, zum Glück hatte Rouven das Vögelchen gerade fertig geköchelt und wir konnten über selbigen herfallen. Dank dem deutschen Laden in Redwood City konnten wir stilecht mit Rotkohl und Klößen reinhauen. Anschließend machte sich Ella an die nächste Runde Geschenke auspacken und erkunden. Unterm Tannenbaum ließen wir den ersten Weihnachtsfeiertag gemütlich ausklingen. Den 26. nutzten wir standesgemäß für einen der tausend Sales und machten uns auf die Geschäfte zu durchwühlen. Zugegebenermaßen ist Einkaufen mit 2 kleinen Rackern eher anstrengend, aber die Grannys brauchten warme Buxen für den Schnee und wir wurden zum Glück im zweiten Laden schon fündig. War aber auch nicht so schlimm, denn das Wetter hatte eh nur Nieselregen zu bieten. Danach gönnten wir uns ein Mittagsmahl im Restaurant. Nach dem Mittagsschlaf regnete es leider noch immer, aber immerhin Regen hier bedeutet Schnee in den Bergen :-) Die Grannys amüsierten sich also drinnen mit ihren Enkeln. Nach dem es dunkel wurde machten aber Ella, Rouven, Oma und Opa noch einen Ausflug zur Eucalyptus Street in San Carlos. (das war die irre beleuchtete Straße, siehe Dezember pics).
Am Nachmittag sollte eigentlich noch Rouven's Kumpel Stu aus London eintrudeln, doch wegen des mißglückten Anschlags in Detroit wurden überall die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Stu kam erst spät Abends an. In unserer kleinen Wohnung war es mittlerweile also ganz schön eng geworden mit 5 Erwachsenen und 2 kleinen Scheißerchen. Deshalb brachen wir am 27. vormittags nach Truckee (Donner/Tahoe) in der Sierra Nevada auf, wo wir eine klitzekleine Schneebutze gemietet hatten. Die Autofahrt war zum Glück nach 3,5h vorbei und eigentlich auch relativ stressfrei mit Ella und Lenny. Die Butze war herrlich, genug Platz für alle und Schnee gab es auch massenweise. Wir haben schnell die Zimmer gerecht aufgeteilt, unsere 7 Sachen verstaut und uns danach sofort in den Schnee geworfen.
Die Tage in Tahoe haben wir für viele Spaziergänge durchs Winterwonderland und Rodelabfahrten genutzt, Rouven hat einen Tag Squaw Valley auf Brettern unsicher gemacht und die Grannys haben vor allem Lenny durch die Gegend geschleppt und Ella rundum entertaint. Silvester hat sich die Sonne wieder in all ihrer Pracht gezeigt und so haben wir das gute Wetter genutzt und einen Ausflug rund um den Lake Tahoe unternommen, in Heavenly (an diesem Skigebiet waren wir letztes Jahr eingekehrt) kurz vorbeigeschaut und unterwegs auch noch einen tollen Rodelhang mitgenommen. Zurück in der Hütte gabs Dank Oma lecker Futter und Dank WiFi und YouTube auch "Dinner for One". Selbst hatte ich es nicht bis Mitternacht durchgehalten, war aber nicht so schlimm, wir hatten uns ja nach deutscher Zeit schon ein Frohes Neues gewünscht ... Die Tage in den Bergen waren jedenfalls sehr schön und eh wir uns versahen, war die Woche auch schon wieder rum und wir mussten wieder heim düsen. Auf dem Rückweg habe ich dann Ella leider erklären müssen, dass Oma und Opa uns wieder verlassen müssen und am nächsten wieder in den Flieger nach Deutschland steigen. Diese Neuigkeit hat Ella ganz schön mitgenommen und sie hat ziemlich Trübsal geblasen, denn Zeit mit den Grannys verbringen ist einfach das Beste. (Anmerkung der Red.: auch Lenny vermisst es ganz doll den ganzen Tag rumgetragen zu werden). Da die Flieger aber erst Abends gingen, haben wir den Sonntag noch für einen Ausflug nach SF an die Pier 39 genutzt. Schließlich mussten wir uns live und vor Ort von der Stille überzeugen. Tatsächlich war kein "Ouuuuh" zu hören, nur noch 1 Dutzend Seerobben lagen auf den Pontons, die sonst von hunderten Sea Lions bevölkert sind. (verschwunden sind sie seit Ende Novemver und keiner weiß genau warum). Bei herrlichem Wetter sind wir gemütlich den Pier abgebummelt und haben selbstverständlich noch eine Clam Chowder gespachtelt. So ließ sich der Urlaub und das Grannygastspiel ganz gemütlich ausklingen und Ella konnte die letzten Stunden mit Oma und Opa genießen.
Abgesehen von der Urlauberei gibt es zu vermelden, dass Lenny seit Dezember die halbe Drehung perfekt beherrscht und großen Gefallen an seinen Füßen gefunden hat. (heute hat er gar genüßlich seine Zehen abgelutscht). Dank den Grannys hat sich Ella's Wortschatz mal wieder erheblich vergrößert und bereits vor Weihnachten fing sie fleißig an Sätze zu bilden. Die lieben Kleinen gedeihen prächtig und für 2010 wünsche ich mir ab und zu mal eine Nacht zum durchschlafen. (Träumen muss erlaubt sein)
Oma Geli, Opa Peter Besuch X-Mas through New Year

Weihnachtsfeiertage samt Grannybesuch inklusive Hüttenzauber

Happy 2010! Die Feiertage liegen erfolgreich hinter uns, die Grannys sind auch schon lang wieder gen Homeland abgedüst und so werde ich mal flott die 30min Mittagspause, die meine lieben Kleinen netterweise beide schlafen, für einen kurzen Bericht nutzen.
Am 24.12. flogen nacheinander Oma Geli und Opa Peter ein und wurden jeweils vom Empfangskomitee Ella/Rouven herzlich in Empfang genommen und samt ihren jeweils 100 Gepäckstückchen nach Redwood City chauffiert. In der Nacht zum 25. hat Santa durch den Kamin mehrere Tonnen Geschenke abgelassen und über genau diese konnte Ella dann am 1. Weihnachtsfeiertag früh morgens herfallen. Sie war wirklich mit Begeisterung dabei, hat alles ausprobiert aber letztendlich hat sie den ganzen Tag gebraucht. Nach einem gemütlichen Frühstück, beschlossen wir das herrliche Wetter für einen Ausflug zum Pazifik zu nutzen. Zurück blieben nur Rouven und ein riesen Truthahn. Am Pazifik war es traumhaft, die Sonne lachte hell vom Himmel und bescherrte uns 16°C, eine leichte Brise wehte und die Wellen sorgten für die perfekte Audiokulisse. Ella hatte natürlich kein Verständnis dafür, dass sie die Schuhe nicht ausziehen durfte, aber Opa wusste sie mit einigen Spielen abzulenken. Auf den Klippen gingen wir noch etwas spazieren und balancieren und dann wollten wir für einen leichten Mittagssnack irgendwo einkehren. Wir mussten aber feststellen, dass selbst in den USA, wo eigentlich immer gearbeitet wird, zumindest in Pazifiknähe kein geöffnetes lauschiges Lokal aufzutreiben war. Dafür gab's weiter was für die Augen, denn wir fuhren noch ein wenig entlang den Pazifik Hwy No.1, zurück wählten wir einen kleineren Highway und schlängelten uns vorbei an Redwoods durch die Berge. Wieder zu Hause knurrten unsere Mägen heftigst, zum Glück hatte Rouven das Vögelchen gerade fertig geköchelt und wir konnten über selbigen herfallen. Dank dem deutschen Laden in Redwood City konnten wir stilecht mit Rotkohl und Klößen reinhauen. Anschließend machte sich Ella an die nächste Runde Geschenke auspacken und erkunden. Unterm Tannenbaum ließen wir den ersten Weihnachtsfeiertag gemütlich ausklingen. Den 26. nutzten wir standesgemäß für einen der tausend Sales und machten uns auf die Geschäfte zu durchwühlen. Zugegebenermaßen ist Einkaufen mit 2 kleinen Rackern eher anstrengend, aber die Grannys brauchten warme Buxen für den Schnee und wir wurden zum Glück im zweiten Laden schon fündig. War aber auch nicht so schlimm, denn das Wetter hatte eh nur Nieselregen zu bieten. Danach gönnten wir uns ein Mittagsmahl im Restaurant. Nach dem Mittagsschlaf regnete es leider noch immer, aber immerhin Regen hier bedeutet Schnee in den Bergen :-) Die Grannys amüsierten sich also drinnen mit ihren Enkeln. Nach dem es dunkel wurde machten aber Ella, Rouven, Oma und Opa noch einen Ausflug zur Eucalyptus Street in San Carlos. (das war die irre beleuchtete Straße, siehe Dezember pics).
Am Nachmittag sollte eigentlich noch Rouven's Kumpel Stu aus London eintrudeln, doch wegen des mißglückten Anschlags in Detroit wurden überall die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Stu kam erst spät Abends an. In unserer kleinen Wohnung war es mittlerweile also ganz schön eng geworden mit 5 Erwachsenen und 2 kleinen Scheißerchen. Deshalb brachen wir am 27. vormittags nach Truckee (Donner/Tahoe) in der Sierra Nevada auf, wo wir eine klitzekleine Schneebutze gemietet hatten. Die Autofahrt war zum Glück nach 3,5h vorbei und eigentlich auch relativ stressfrei mit Ella und Lenny. Die Butze war herrlich, genug Platz für alle und Schnee gab es auch massenweise. Wir haben schnell die Zimmer gerecht aufgeteilt, unsere 7 Sachen verstaut und uns danach sofort in den Schnee geworfen.
Die Tage in Tahoe haben wir für viele Spaziergänge durchs Winterwonderland und Rodelabfahrten genutzt, Rouven hat einen Tag Squaw Valley auf Brettern unsicher gemacht und die Grannys haben vor allem Lenny durch die Gegend geschleppt und Ella rundum entertaint. Silvester hat sich die Sonne wieder in all ihrer Pracht gezeigt und so haben wir das gute Wetter genutzt und einen Ausflug rund um den Lake Tahoe unternommen, in Heavenly (an diesem Skigebiet waren wir letztes Jahr eingekehrt) kurz vorbeigeschaut und unterwegs auch noch einen tollen Rodelhang mitgenommen. Zurück in der Hütte gabs Dank Oma lecker Futter und Dank WiFi und YouTube auch "Dinner for One". Selbst hatte ich es nicht bis Mitternacht durchgehalten, war aber nicht so schlimm, wir hatten uns ja nach deutscher Zeit schon ein Frohes Neues gewünscht ... Die Tage in den Bergen waren jedenfalls sehr schön und eh wir uns versahen, war die Woche auch schon wieder rum und wir mussten wieder heim düsen. Auf dem Rückweg habe ich dann Ella leider erklären müssen, dass Oma und Opa uns wieder verlassen müssen und am nächsten wieder in den Flieger nach Deutschland steigen. Diese Neuigkeit hat Ella ganz schön mitgenommen und sie hat ziemlich Trübsal geblasen, denn Zeit mit den Grannys verbringen ist einfach das Beste. (Anmerkung der Red.: auch Lenny vermisst es ganz doll den ganzen Tag rumgetragen zu werden). Da die Flieger aber erst Abends gingen, haben wir den Sonntag noch für einen Ausflug nach SF an die Pier 39 genutzt. Schließlich mussten wir uns live und vor Ort von der Stille überzeugen. Tatsächlich war kein "Ouuuuh" zu hören, nur noch 1 Dutzend Seerobben lagen auf den Pontons, die sonst von hunderten Sea Lions bevölkert sind. (verschwunden sind sie seit Ende Novemver und keiner weiß genau warum). Bei herrlichem Wetter sind wir gemütlich den Pier abgebummelt und haben selbstverständlich noch eine Clam Chowder gespachtelt. So ließ sich der Urlaub und das Grannygastspiel ganz gemütlich ausklingen und Ella konnte die letzten Stunden mit Oma und Opa genießen.
Abgesehen von der Urlauberei gibt es zu vermelden, dass Lenny seit Dezember die halbe Drehung perfekt beherrscht und großen Gefallen an seinen Füßen gefunden hat. (heute hat er gar genüßlich seine Zehen abgelutscht). Dank den Grannys hat sich Ella's Wortschatz mal wieder erheblich vergrößert und bereits vor Weihnachten fing sie fleißig an Sätze zu bilden. Die lieben Kleinen gedeihen prächtig und für 2010 wünsche ich mir ab und zu mal eine Nacht zum durchschlafen. (Träumen muss erlaubt sein)
Oma Geli, Opa Peter Besuch X-Mas through New Year

Wednesday, 7 January 2009

Skistart ins neue Jahr am Lake Tahoe

Am Silvestermorgen machten wir uns auf gen Berge in die Sierra Nevada. Nach nur 2h Fahrt tauchten die ersten schneebedeckten Gipfel der Sierra vor unserer Windschutzscheibe auf. Weitere 2,5h später nahmen wir als erste das Hüttchen in Beschlag. Im Laufe des Nachmittags trudelten auch Nastja, Lena, Ivan und Mascha, Nadja und Ilja ein. Wenngleich wir auch Leckereien mitgebracht hatten, doch gegen das was die anderen beiden Familien nach und nach auftafelten waren unsere Mitbringsel einfach lächerlich. Rouven hat gleich besorgt gefragt, wieviele Leute denn noch kommen würden. Aber so gehört es sich für ein russisches Neujahr: es werden Speisen aufgetafelt bis der Tisch unter dem Gewicht zusammenbricht. Nicht nur Unmengen Essen hatten unsere russischen Freunde mitgebracht, sondern auch einen kleinen Weihnachtsbaum und Partyaccessoires. Im Laufe des Abends ist sogar das unvorstellbare passiert: Rouven hat sich ein Partyhütchen aufgesetzt und die Bude mit Luftschlangen dekoriert. Unser russischer Neujahrsabend war sehr schön und sehr lecker und auch nur so war ich in der Lage überhaupt so lange wach zu bleiben.
Den Neujahrsmorgen begannen wir sportlich, Rouven schwang sich auf die Ski und ich habe mir Ella auf den Rücken geschnallt. Es war ein schöner sonniger Tag und so hat das Frischluftschnappen viel Spaß gemacht. Rouven war glücklich auf den Brettern (hat gleich ganz Kalifornien und Nevada abgefahren) und ich bin mit Ella ein wenig um den Berg gelaufen. Am Nachmittag haben wir uns in South Lake Tahoe umgesehen und im Kasino (direkt hinter der Stateline Kalifornien/Nevada stehen mehrere Kasinos) vergeblich versucht unseren Ausflug zu refinanzieren. Bei einem Bowl Game (College Football) konnten wir diesen schönen Tag gemütlich ausklingen lassen. Das erste was ich am folgenden Morgen spürte war eine böse Muskelmietze in meinen Waden. Da kraxelt man ein bissel durch die Berge und schon fällt die Muskelmietze über einen her. Zwar schien beim ersten blinzeln aus dem Fenster noch die Sonne, doch der Wetterbericht versprach üblen Schneesturm und eisige Temperaturen. Unter diesen Voraussetzungen verzichtete ich auf meinen Skifahranspruch und lies Rouven im Schneegestöber die Piste runterwedeln. Während draußen der Schneesturm tobte amüsierten sich die Mädels: Nastja, Mascha und Ella im Hüttchen. Da Ella brav ihren Mittagsschlaf hielt konnten Nadja und ich rodeln gehen. Rouven hat es trotz Schneesturm 4h auf der Piste ausgehalten und konnte sich zu Hause gleich bei mehreren Bowl Games entspannen. Viel mehr haben wir an diesem stürmischen Tag auch nicht gemacht. Aber in einem waren Hüttchen sitzen, während vor der Türe arges Schneetreiben herrscht ist auch sehr schön. Am Samstag war der Sturm vorbei und ich nahm endlich mein Recht auf Wedeln war. Zugegebenermaßen bin ich ja schon ein wenig ein Schisser, denn alleine den Berg runter, zumal meine letzte Abfahrt ziemlich genau 8 Jahre her ist, hmmmpf. Aber wat mut dat mut und so bin ich dann in den Lift gestiegen. War alles gar nicht so schwer und mit jedem Mal bin ich fixer runter . Mit diesen Carving Skien ist es wohl auch nicht wirklich schwierig. Aber gefroren habe ich trotzdem mal wieder ganz dolle. So etwas passiert beim Langlauf nicht! Das nächste Mal müssen wir irgendwo hinfahren, wo das Langlaufgebiet nicht so fern ist. Nach nur 2,5h war ich fix und alle und vor allem total verfroren. Rouven hat das gefreut, denn so konnte er auch noch mal die Piste unsicher machen. Eigentlich war ich schon auf einen ganz gemütlichen Abend eingestellt doch dann beschlossen sowohl Ivan und Lena, als auch Ilja und Nadja, dass sie schon am Abend nach Hause fahren wollen, da der Heimreiseverkehr für Sonntag stauverdächtig sein soll. Da wir nicht alleine zurückbleiben wollten, packten wir unsere 7 Sachen in den Panzerkreuzer und machten uns auf den Weg. Zum Glück waren nur die ersten Meilen eisig und zäh und noch vor Mitternacht waren wir ohne Murren und Knurren wieder daheim. Das war unser erstes Schneeabenteuer in den USA und wir wollen auf jeden Fall weitere folgen lassen. Denn die Landschaft ist einfach nur schön, Berge sind sowieso toll und auch Ella hat so ein Hüttenaufenthalt sehr gut gefallen.

Silvester in Tahoe

Skistart ins neue Jahr am Lake Tahoe

Am Silvestermorgen machten wir uns auf gen Berge in die Sierra Nevada. Nach nur 2h Fahrt tauchten die ersten schneebedeckten Gipfel der Sierra vor unserer Windschutzscheibe auf. Weitere 2,5h später nahmen wir als erste das Hüttchen in Beschlag. Im Laufe des Nachmittags trudelten auch Nastja, Lena, Ivan und Mascha, Nadja und Ilja ein. Wenngleich wir auch Leckereien mitgebracht hatten, doch gegen das was die anderen beiden Familien nach und nach auftafelten waren unsere Mitbringsel einfach lächerlich. Rouven hat gleich besorgt gefragt, wieviele Leute denn noch kommen würden. Aber so gehört es sich für ein russisches Neujahr: es werden Speisen aufgetafelt bis der Tisch unter dem Gewicht zusammenbricht. Nicht nur Unmengen Essen hatten unsere russischen Freunde mitgebracht, sondern auch einen kleinen Weihnachtsbaum und Partyaccessoires. Im Laufe des Abends ist sogar das unvorstellbare passiert: Rouven hat sich ein Partyhütchen aufgesetzt und die Bude mit Luftschlangen dekoriert. Unser russischer Neujahrsabend war sehr schön und sehr lecker und auch nur so war ich in der Lage überhaupt so lange wach zu bleiben.
Den Neujahrsmorgen begannen wir sportlich, Rouven schwang sich auf die Ski und ich habe mir Ella auf den Rücken geschnallt. Es war ein schöner sonniger Tag und so hat das Frischluftschnappen viel Spaß gemacht. Rouven war glücklich auf den Brettern (hat gleich ganz Kalifornien und Nevada abgefahren) und ich bin mit Ella ein wenig um den Berg gelaufen. Am Nachmittag haben wir uns in South Lake Tahoe umgesehen und im Kasino (direkt hinter der Stateline Kalifornien/Nevada stehen mehrere Kasinos) vergeblich versucht unseren Ausflug zu refinanzieren. Bei einem Bowl Game (College Football) konnten wir diesen schönen Tag gemütlich ausklingen lassen. Das erste was ich am folgenden Morgen spürte war eine böse Muskelmietze in meinen Waden. Da kraxelt man ein bissel durch die Berge und schon fällt die Muskelmietze über einen her. Zwar schien beim ersten blinzeln aus dem Fenster noch die Sonne, doch der Wetterbericht versprach üblen Schneesturm und eisige Temperaturen. Unter diesen Voraussetzungen verzichtete ich auf meinen Skifahranspruch und lies Rouven im Schneegestöber die Piste runterwedeln. Während draußen der Schneesturm tobte amüsierten sich die Mädels: Nastja, Mascha und Ella im Hüttchen. Da Ella brav ihren Mittagsschlaf hielt konnten Nadja und ich rodeln gehen. Rouven hat es trotz Schneesturm 4h auf der Piste ausgehalten und konnte sich zu Hause gleich bei mehreren Bowl Games entspannen. Viel mehr haben wir an diesem stürmischen Tag auch nicht gemacht. Aber in einem waren Hüttchen sitzen, während vor der Türe arges Schneetreiben herrscht ist auch sehr schön. Am Samstag war der Sturm vorbei und ich nahm endlich mein Recht auf Wedeln war. Zugegebenermaßen bin ich ja schon ein wenig ein Schisser, denn alleine den Berg runter, zumal meine letzte Abfahrt ziemlich genau 8 Jahre her ist, hmmmpf. Aber wat mut dat mut und so bin ich dann in den Lift gestiegen. War alles gar nicht so schwer und mit jedem Mal bin ich fixer runter . Mit diesen Carving Skien ist es wohl auch nicht wirklich schwierig. Aber gefroren habe ich trotzdem mal wieder ganz dolle. So etwas passiert beim Langlauf nicht! Das nächste Mal müssen wir irgendwo hinfahren, wo das Langlaufgebiet nicht so fern ist. Nach nur 2,5h war ich fix und alle und vor allem total verfroren. Rouven hat das gefreut, denn so konnte er auch noch mal die Piste unsicher machen. Eigentlich war ich schon auf einen ganz gemütlichen Abend eingestellt doch dann beschlossen sowohl Ivan und Lena, als auch Ilja und Nadja, dass sie schon am Abend nach Hause fahren wollen, da der Heimreiseverkehr für Sonntag stauverdächtig sein soll. Da wir nicht alleine zurückbleiben wollten, packten wir unsere 7 Sachen in den Panzerkreuzer und machten uns auf den Weg. Zum Glück waren nur die ersten Meilen eisig und zäh und noch vor Mitternacht waren wir ohne Murren und Knurren wieder daheim. Das war unser erstes Schneeabenteuer in den USA und wir wollen auf jeden Fall weitere folgen lassen. Denn die Landschaft ist einfach nur schön, Berge sind sowieso toll und auch Ella hat so ein Hüttenaufenthalt sehr gut gefallen.

Silvester in Tahoe

Saturday, 4 October 2008

Roundtrip California

Home --> Sacramento --> Reno --> Lake Tahoe --> Mono Lake --> Lee Vining --> Yosemite National Park --> Home

Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
Roundtrip Cal-Nev,
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Roundtrip California

Home --> Sacramento --> Reno --> Lake Tahoe --> Mono Lake --> Lee Vining --> Yosemite National Park --> Home

Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
Roundtrip Cal-Nev,
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