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Monday, 25 May 2009
Tuesday, 23 December 2008
X-Mas Journey Tracker
Nix verpasst und immer auf dem Laufenden! Hier könnt ihr schauen, wo wir auf unserer Weihnachtstour waren.
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X-Mas Journey Tracker
Nix verpasst und immer auf dem Laufenden! Hier könnt ihr schauen, wo wir auf unserer Weihnachtstour waren.
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Tuesday, 2 December 2008
Turkey Travels
Thanksgiving - der beliebteste amerikanische Feiertag stand an. Übrigens deshalb so beliebt, weil man häufig gleich 2 Tage frei hat, Thanksgiving selbst und die meisten Leute auch Blackfriday. Vor allem aber so beliebt, weil es einzig und alleine darum geht, ganz viel Truthahn und andere Leckereien im trauten Kreise von Freunden und Familie zu essen UND man sich nichts schenken braucht. Der einzige weitere ganz wichtige Termin an diesem Tag findet vor dem Fernseher beim Footballspiel zuschauen statt. Da unsere Familie diesseits des großen Teichs aber sehr klein ist und wir das Leben eines Federviehs retten wollten, blieben wir nicht im trauten Heim, sondern schwangen uns am Donnerstag Morgen in unseren Panzerkreuzer. Für den Anfang steuerten wir den Küsten-Highway No.1 an. Entlang der Küste genossen wir die herrlichen Ausblicke, die sich fortwährend vor uns auftaten. Nördlich von San Francisco ist die Gegend nur noch spärlich besiedelt und man passiert nur ab und zu süße kleine Siedlungen. An einem Strand (Stinson Beach Federal Park) hielten wir dann an und gönnten Ella ein wenig Freigang, während Rouven und ich ein wenig unseren Wurfarm in Schwung hielten. Abgesehen davon konnte man mal wieder schöne Wellen und Surfer beobachten. Zwar würde ich selbst auch gerne mal surfen, aber bei der Kälte? (das Wasser ist verdammt kalt) Nach dem Mittag schlief Ella ein bißchen und wir nutzten das um weitere Meilen zu fahren. Die ganze Strecke bietet so manches Schmankerl für die Augen und langweilig wirds einem so auf keinen Fall.
Am Nachmittag rollten wir durch Fort Bragg. Am Wegesrand versprach ein Hotel Zimmer mit Hot Tubs und Kamin. Dem konnten wir nicht widerstehen und checkten ein. Zu all dem luxeriösen Luxus bot das Zimmer auch noch einen gigantischen Meerblick. Wir ließen es uns an diesem Feiertag jedenfalls richtig gut gehen. In einem lokalen Restaurant speisten wir zwar nicht wie die anderen Truthahnmenü, aber dennoch anständig.
Der nächste Morgen began wie der Abend zuvor aufgehört hatte, mit einem unverschämt schönen Ausblick aufs Meer. Damit ihr nicht ganz so neidisch zu sein braucht, gibts auch etwas zu beanstanden: Meerblick ist ja schön und gut, aber das Nebelhorn kann man doch Nachts ruhig ausschalten. Die Matratze war selbst für meinen Rücken zu weich und so klagten Rouven und ich beide über gehörige Kreutzschmerzen. Aber ein Blick aus dem Fenster versöhnte uns sofort.
Weiter gings gen Norden Richtung Redwoods. Vom Highway No.1 nahmen wir einen kleinen Umweg entlang der Avenue of the Giants durch den Humboldt State Park, um mitten durch die größten Bäume der Welt, Redwoods zu fahren. Eine kleine Wanderung nahmen wir auch mit. Alles in allem eine sehr beindruckende, aber auch recht düstere Angelegenheit, denn all zu viel Sonne lassen die Riesen nicht durch. Da wir somit auch schon genug große Bäume gesehen hatten und noch viel Strecke vor uns lag, verzichteten wir auf den Redwoods National Park und bogen in Eureka auf den Scenic Hyway 299 gen Osten ab. Wir schraubten den Panzerkreuzer durch die Klamath Mountains und konnten vor allem feststellen, dass die Leute hier wohl vor allem von der Forstwirtschaft leben und als Hobbys der Jagd und der Angelei fröhnen. Eine hübsche Gegend und im Sommer und mit einem Kanu bestimmt ein schöner Spaß. Am Abend kamen wir dann in Redding bei immer noch 20°C Außentemperatur an. Ein Motel war schnell gefunden und wir machten es uns gemütlich. Dank eines Imagevideos das in einer Endlosschleife auf einem Kanal lief, konnten wir feststellen, dass Redding nicht nur der Ausgangsort für den Lassen Volcanic National Park ist (unserem nächsten Ziel), sondern auch für einige Seen in der Umgebung und auch den ganzjährig schneebdeckten Mount Shasta ist. Redding selbst liegt im Sacramento Valley daher ist es auch immer schön warm, aber rundum thronen die Berge und bieten wunderschöne Ausflugsziele. Fürs erste nahmen wir uns aber nur den Lassen Volcanic National Park vor. Gestärkt durch eine Portion Pancakes machten wir uns am Samstag Morgen auf den Weg. Einen kleinen Schlenker über eine Mall ließ sich nicht vermeiden, denn wir wollten mal sehen, ob nicht doch noch ein Schnäppchen abzugreifen ist, welches vom Blackfriday übrig geblieben sind. Da der Freitag nach Thanksgiving der biggest shopping day in den USA ist, gibt es unzählige Sales, Schnäppchen etc. Viele Einkaufszentren machen dann schon um 5:00 Uhr auf und die Leute campieren teilweise vor den Stores ... Amis halt. Im Radio hat das ein Moderator gut zusammengefasst: "Yet another 6 o'clock sale I don't care about". Erstaunlicherweise war die Mall aber fast menschenleer und wir zum Glück auch schnell wieder auf der Straße gen Lassen Volcanic National Park. Im Nationalpark lachte uns nicht nur die Sonne kräftig an, sondern wurde auch stark von jeder Menge Schnee reflekiert und ich war schon ganz traurig, dass wir keinen Schlitten dabei hatten. Die Landschaft war sehr beeindruckend, alpin bzw. Vulkanlandschaft. (der letzte Ausbrauch war 1915) Seen in ehemaligen Kratern, Vulkangeröll, welches von kleinen Nadelbäumen durchbrochen wurde und beeindruckende steile Berge. Eigentlich wollten wir eine kleine 45min Wanderung zu Geysieren machen, aber leider hat das nicht ganz geklappt. Wir sind zwar gestartet, aber der ganze Weg war voller Schnee und Rouven fand das ganze Unternehmen mit Ella auf dem Rücken zu gefährlich und ausnahmsweise stimmte ich ihm zu, da meine Füße in den dünnen Schuhchen schon eiskalt waren. Schön war es trotzdem im Nationalpark und wir wollen auf jeden Fall im Sommer noch einmal vorbeischauen. In den Bergen waren es zwar nur 11°C Außentemperatur, aber in der Sonne fühlte es sich viel wärmer an. Schon seltsam im Schnee zu stehen und es ist so warm. Kaum hatten wir die Berge verlassen und waren wieder im Tal, zeigte das Boardthermometer wieder 26°C an und das nach nur 30min Fahrt. Da uns die Strecke gen Heimat entlang des I-5 (Interstate) etwas öde war und Ella auch noch einmal etwas Auslauf brauchte, nahmen wir einen Abstecher zum Clearlake in der Coast Range. Dies war landschaftlich so anders als das, was wir an diesem Tage bisher gesehen hatten und doch irgendwie sehr schön. Die Dämmerung setzte ein, doch leider lagen noch einige Meilen vor uns, bis zu unserem Heimathafen. Ella fand das ganze eher unerträglich, aber wat mut dat mut. Im dunklen haben wir trotzdem noch kleine süße Städtchen entlang des Nappa Valleys ausgemacht und irgendwann kamen wir dann doch wieder daheeme an. Eine aufregende und sehr schöne Reise lag hinter und noch ein ganzer langer gemütlicher Sonntag zum rumgammeln vor uns :-)
Übrigens in Redding hat der Sprit nur noch $ 1,75 pro Gallone gekostet. Im September lag der Spritpreis sogar bei über $4 pro Gallone. Da macht doch das Road Tripping Spaß.
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Am Nachmittag rollten wir durch Fort Bragg. Am Wegesrand versprach ein Hotel Zimmer mit Hot Tubs und Kamin. Dem konnten wir nicht widerstehen und checkten ein. Zu all dem luxeriösen Luxus bot das Zimmer auch noch einen gigantischen Meerblick. Wir ließen es uns an diesem Feiertag jedenfalls richtig gut gehen. In einem lokalen Restaurant speisten wir zwar nicht wie die anderen Truthahnmenü, aber dennoch anständig.
Der nächste Morgen began wie der Abend zuvor aufgehört hatte, mit einem unverschämt schönen Ausblick aufs Meer. Damit ihr nicht ganz so neidisch zu sein braucht, gibts auch etwas zu beanstanden: Meerblick ist ja schön und gut, aber das Nebelhorn kann man doch Nachts ruhig ausschalten. Die Matratze war selbst für meinen Rücken zu weich und so klagten Rouven und ich beide über gehörige Kreutzschmerzen. Aber ein Blick aus dem Fenster versöhnte uns sofort.
Weiter gings gen Norden Richtung Redwoods. Vom Highway No.1 nahmen wir einen kleinen Umweg entlang der Avenue of the Giants durch den Humboldt State Park, um mitten durch die größten Bäume der Welt, Redwoods zu fahren. Eine kleine Wanderung nahmen wir auch mit. Alles in allem eine sehr beindruckende, aber auch recht düstere Angelegenheit, denn all zu viel Sonne lassen die Riesen nicht durch. Da wir somit auch schon genug große Bäume gesehen hatten und noch viel Strecke vor uns lag, verzichteten wir auf den Redwoods National Park und bogen in Eureka auf den Scenic Hyway 299 gen Osten ab. Wir schraubten den Panzerkreuzer durch die Klamath Mountains und konnten vor allem feststellen, dass die Leute hier wohl vor allem von der Forstwirtschaft leben und als Hobbys der Jagd und der Angelei fröhnen. Eine hübsche Gegend und im Sommer und mit einem Kanu bestimmt ein schöner Spaß. Am Abend kamen wir dann in Redding bei immer noch 20°C Außentemperatur an. Ein Motel war schnell gefunden und wir machten es uns gemütlich. Dank eines Imagevideos das in einer Endlosschleife auf einem Kanal lief, konnten wir feststellen, dass Redding nicht nur der Ausgangsort für den Lassen Volcanic National Park ist (unserem nächsten Ziel), sondern auch für einige Seen in der Umgebung und auch den ganzjährig schneebdeckten Mount Shasta ist. Redding selbst liegt im Sacramento Valley daher ist es auch immer schön warm, aber rundum thronen die Berge und bieten wunderschöne Ausflugsziele. Fürs erste nahmen wir uns aber nur den Lassen Volcanic National Park vor. Gestärkt durch eine Portion Pancakes machten wir uns am Samstag Morgen auf den Weg. Einen kleinen Schlenker über eine Mall ließ sich nicht vermeiden, denn wir wollten mal sehen, ob nicht doch noch ein Schnäppchen abzugreifen ist, welches vom Blackfriday übrig geblieben sind. Da der Freitag nach Thanksgiving der biggest shopping day in den USA ist, gibt es unzählige Sales, Schnäppchen etc. Viele Einkaufszentren machen dann schon um 5:00 Uhr auf und die Leute campieren teilweise vor den Stores ... Amis halt. Im Radio hat das ein Moderator gut zusammengefasst: "Yet another 6 o'clock sale I don't care about". Erstaunlicherweise war die Mall aber fast menschenleer und wir zum Glück auch schnell wieder auf der Straße gen Lassen Volcanic National Park. Im Nationalpark lachte uns nicht nur die Sonne kräftig an, sondern wurde auch stark von jeder Menge Schnee reflekiert und ich war schon ganz traurig, dass wir keinen Schlitten dabei hatten. Die Landschaft war sehr beeindruckend, alpin bzw. Vulkanlandschaft. (der letzte Ausbrauch war 1915) Seen in ehemaligen Kratern, Vulkangeröll, welches von kleinen Nadelbäumen durchbrochen wurde und beeindruckende steile Berge. Eigentlich wollten wir eine kleine 45min Wanderung zu Geysieren machen, aber leider hat das nicht ganz geklappt. Wir sind zwar gestartet, aber der ganze Weg war voller Schnee und Rouven fand das ganze Unternehmen mit Ella auf dem Rücken zu gefährlich und ausnahmsweise stimmte ich ihm zu, da meine Füße in den dünnen Schuhchen schon eiskalt waren. Schön war es trotzdem im Nationalpark und wir wollen auf jeden Fall im Sommer noch einmal vorbeischauen. In den Bergen waren es zwar nur 11°C Außentemperatur, aber in der Sonne fühlte es sich viel wärmer an. Schon seltsam im Schnee zu stehen und es ist so warm. Kaum hatten wir die Berge verlassen und waren wieder im Tal, zeigte das Boardthermometer wieder 26°C an und das nach nur 30min Fahrt. Da uns die Strecke gen Heimat entlang des I-5 (Interstate) etwas öde war und Ella auch noch einmal etwas Auslauf brauchte, nahmen wir einen Abstecher zum Clearlake in der Coast Range. Dies war landschaftlich so anders als das, was wir an diesem Tage bisher gesehen hatten und doch irgendwie sehr schön. Die Dämmerung setzte ein, doch leider lagen noch einige Meilen vor uns, bis zu unserem Heimathafen. Ella fand das ganze eher unerträglich, aber wat mut dat mut. Im dunklen haben wir trotzdem noch kleine süße Städtchen entlang des Nappa Valleys ausgemacht und irgendwann kamen wir dann doch wieder daheeme an. Eine aufregende und sehr schöne Reise lag hinter und noch ein ganzer langer gemütlicher Sonntag zum rumgammeln vor uns :-)
Übrigens in Redding hat der Sprit nur noch $ 1,75 pro Gallone gekostet. Im September lag der Spritpreis sogar bei über $4 pro Gallone. Da macht doch das Road Tripping Spaß.
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Turkey Travels
Thanksgiving - der beliebteste amerikanische Feiertag stand an. Übrigens deshalb so beliebt, weil man häufig gleich 2 Tage frei hat, Thanksgiving selbst und die meisten Leute auch Blackfriday. Vor allem aber so beliebt, weil es einzig und alleine darum geht, ganz viel Truthahn und andere Leckereien im trauten Kreise von Freunden und Familie zu essen UND man sich nichts schenken braucht. Der einzige weitere ganz wichtige Termin an diesem Tag findet vor dem Fernseher beim Footballspiel zuschauen statt. Da unsere Familie diesseits des großen Teichs aber sehr klein ist und wir das Leben eines Federviehs retten wollten, blieben wir nicht im trauten Heim, sondern schwangen uns am Donnerstag Morgen in unseren Panzerkreuzer. Für den Anfang steuerten wir den Küsten-Highway No.1 an. Entlang der Küste genossen wir die herrlichen Ausblicke, die sich fortwährend vor uns auftaten. Nördlich von San Francisco ist die Gegend nur noch spärlich besiedelt und man passiert nur ab und zu süße kleine Siedlungen. An einem Strand (Stinson Beach Federal Park) hielten wir dann an und gönnten Ella ein wenig Freigang, während Rouven und ich ein wenig unseren Wurfarm in Schwung hielten. Abgesehen davon konnte man mal wieder schöne Wellen und Surfer beobachten. Zwar würde ich selbst auch gerne mal surfen, aber bei der Kälte? (das Wasser ist verdammt kalt) Nach dem Mittag schlief Ella ein bißchen und wir nutzten das um weitere Meilen zu fahren. Die ganze Strecke bietet so manches Schmankerl für die Augen und langweilig wirds einem so auf keinen Fall.
Am Nachmittag rollten wir durch Fort Bragg. Am Wegesrand versprach ein Hotel Zimmer mit Hot Tubs und Kamin. Dem konnten wir nicht widerstehen und checkten ein. Zu all dem luxeriösen Luxus bot das Zimmer auch noch einen gigantischen Meerblick. Wir ließen es uns an diesem Feiertag jedenfalls richtig gut gehen. In einem lokalen Restaurant speisten wir zwar nicht wie die anderen Truthahnmenü, aber dennoch anständig.
Der nächste Morgen began wie der Abend zuvor aufgehört hatte, mit einem unverschämt schönen Ausblick aufs Meer. Damit ihr nicht ganz so neidisch zu sein braucht, gibts auch etwas zu beanstanden: Meerblick ist ja schön und gut, aber das Nebelhorn kann man doch Nachts ruhig ausschalten. Die Matratze war selbst für meinen Rücken zu weich und so klagten Rouven und ich beide über gehörige Kreutzschmerzen. Aber ein Blick aus dem Fenster versöhnte uns sofort.
Weiter gings gen Norden Richtung Redwoods. Vom Highway No.1 nahmen wir einen kleinen Umweg entlang der Avenue of the Giants durch den Humboldt State Park, um mitten durch die größten Bäume der Welt, Redwoods zu fahren. Eine kleine Wanderung nahmen wir auch mit. Alles in allem eine sehr beindruckende, aber auch recht düstere Angelegenheit, denn all zu viel Sonne lassen die Riesen nicht durch. Da wir somit auch schon genug große Bäume gesehen hatten und noch viel Strecke vor uns lag, verzichteten wir auf den Redwoods National Park und bogen in Eureka auf den Scenic Hyway 299 gen Osten ab. Wir schraubten den Panzerkreuzer durch die Klamath Mountains und konnten vor allem feststellen, dass die Leute hier wohl vor allem von der Forstwirtschaft leben und als Hobbys der Jagd und der Angelei fröhnen. Eine hübsche Gegend und im Sommer und mit einem Kanu bestimmt ein schöner Spaß. Am Abend kamen wir dann in Redding bei immer noch 20°C Außentemperatur an. Ein Motel war schnell gefunden und wir machten es uns gemütlich. Dank eines Imagevideos das in einer Endlosschleife auf einem Kanal lief, konnten wir feststellen, dass Redding nicht nur der Ausgangsort für den Lassen Volcanic National Park ist (unserem nächsten Ziel), sondern auch für einige Seen in der Umgebung und auch den ganzjährig schneebdeckten Mount Shasta ist. Redding selbst liegt im Sacramento Valley daher ist es auch immer schön warm, aber rundum thronen die Berge und bieten wunderschöne Ausflugsziele. Fürs erste nahmen wir uns aber nur den Lassen Volcanic National Park vor. Gestärkt durch eine Portion Pancakes machten wir uns am Samstag Morgen auf den Weg. Einen kleinen Schlenker über eine Mall ließ sich nicht vermeiden, denn wir wollten mal sehen, ob nicht doch noch ein Schnäppchen abzugreifen ist, welches vom Blackfriday übrig geblieben sind. Da der Freitag nach Thanksgiving der biggest shopping day in den USA ist, gibt es unzählige Sales, Schnäppchen etc. Viele Einkaufszentren machen dann schon um 5:00 Uhr auf und die Leute campieren teilweise vor den Stores ... Amis halt. Im Radio hat das ein Moderator gut zusammengefasst: "Yet another 6 o'clock sale I don't care about". Erstaunlicherweise war die Mall aber fast menschenleer und wir zum Glück auch schnell wieder auf der Straße gen Lassen Volcanic National Park. Im Nationalpark lachte uns nicht nur die Sonne kräftig an, sondern wurde auch stark von jeder Menge Schnee reflekiert und ich war schon ganz traurig, dass wir keinen Schlitten dabei hatten. Die Landschaft war sehr beeindruckend, alpin bzw. Vulkanlandschaft. (der letzte Ausbrauch war 1915) Seen in ehemaligen Kratern, Vulkangeröll, welches von kleinen Nadelbäumen durchbrochen wurde und beeindruckende steile Berge. Eigentlich wollten wir eine kleine 45min Wanderung zu Geysieren machen, aber leider hat das nicht ganz geklappt. Wir sind zwar gestartet, aber der ganze Weg war voller Schnee und Rouven fand das ganze Unternehmen mit Ella auf dem Rücken zu gefährlich und ausnahmsweise stimmte ich ihm zu, da meine Füße in den dünnen Schuhchen schon eiskalt waren. Schön war es trotzdem im Nationalpark und wir wollen auf jeden Fall im Sommer noch einmal vorbeischauen. In den Bergen waren es zwar nur 11°C Außentemperatur, aber in der Sonne fühlte es sich viel wärmer an. Schon seltsam im Schnee zu stehen und es ist so warm. Kaum hatten wir die Berge verlassen und waren wieder im Tal, zeigte das Boardthermometer wieder 26°C an und das nach nur 30min Fahrt. Da uns die Strecke gen Heimat entlang des I-5 (Interstate) etwas öde war und Ella auch noch einmal etwas Auslauf brauchte, nahmen wir einen Abstecher zum Clearlake in der Coast Range. Dies war landschaftlich so anders als das, was wir an diesem Tage bisher gesehen hatten und doch irgendwie sehr schön. Die Dämmerung setzte ein, doch leider lagen noch einige Meilen vor uns, bis zu unserem Heimathafen. Ella fand das ganze eher unerträglich, aber wat mut dat mut. Im dunklen haben wir trotzdem noch kleine süße Städtchen entlang des Nappa Valleys ausgemacht und irgendwann kamen wir dann doch wieder daheeme an. Eine aufregende und sehr schöne Reise lag hinter und noch ein ganzer langer gemütlicher Sonntag zum rumgammeln vor uns :-)
Übrigens in Redding hat der Sprit nur noch $ 1,75 pro Gallone gekostet. Im September lag der Spritpreis sogar bei über $4 pro Gallone. Da macht doch das Road Tripping Spaß.
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Am Nachmittag rollten wir durch Fort Bragg. Am Wegesrand versprach ein Hotel Zimmer mit Hot Tubs und Kamin. Dem konnten wir nicht widerstehen und checkten ein. Zu all dem luxeriösen Luxus bot das Zimmer auch noch einen gigantischen Meerblick. Wir ließen es uns an diesem Feiertag jedenfalls richtig gut gehen. In einem lokalen Restaurant speisten wir zwar nicht wie die anderen Truthahnmenü, aber dennoch anständig.
Der nächste Morgen began wie der Abend zuvor aufgehört hatte, mit einem unverschämt schönen Ausblick aufs Meer. Damit ihr nicht ganz so neidisch zu sein braucht, gibts auch etwas zu beanstanden: Meerblick ist ja schön und gut, aber das Nebelhorn kann man doch Nachts ruhig ausschalten. Die Matratze war selbst für meinen Rücken zu weich und so klagten Rouven und ich beide über gehörige Kreutzschmerzen. Aber ein Blick aus dem Fenster versöhnte uns sofort.
Weiter gings gen Norden Richtung Redwoods. Vom Highway No.1 nahmen wir einen kleinen Umweg entlang der Avenue of the Giants durch den Humboldt State Park, um mitten durch die größten Bäume der Welt, Redwoods zu fahren. Eine kleine Wanderung nahmen wir auch mit. Alles in allem eine sehr beindruckende, aber auch recht düstere Angelegenheit, denn all zu viel Sonne lassen die Riesen nicht durch. Da wir somit auch schon genug große Bäume gesehen hatten und noch viel Strecke vor uns lag, verzichteten wir auf den Redwoods National Park und bogen in Eureka auf den Scenic Hyway 299 gen Osten ab. Wir schraubten den Panzerkreuzer durch die Klamath Mountains und konnten vor allem feststellen, dass die Leute hier wohl vor allem von der Forstwirtschaft leben und als Hobbys der Jagd und der Angelei fröhnen. Eine hübsche Gegend und im Sommer und mit einem Kanu bestimmt ein schöner Spaß. Am Abend kamen wir dann in Redding bei immer noch 20°C Außentemperatur an. Ein Motel war schnell gefunden und wir machten es uns gemütlich. Dank eines Imagevideos das in einer Endlosschleife auf einem Kanal lief, konnten wir feststellen, dass Redding nicht nur der Ausgangsort für den Lassen Volcanic National Park ist (unserem nächsten Ziel), sondern auch für einige Seen in der Umgebung und auch den ganzjährig schneebdeckten Mount Shasta ist. Redding selbst liegt im Sacramento Valley daher ist es auch immer schön warm, aber rundum thronen die Berge und bieten wunderschöne Ausflugsziele. Fürs erste nahmen wir uns aber nur den Lassen Volcanic National Park vor. Gestärkt durch eine Portion Pancakes machten wir uns am Samstag Morgen auf den Weg. Einen kleinen Schlenker über eine Mall ließ sich nicht vermeiden, denn wir wollten mal sehen, ob nicht doch noch ein Schnäppchen abzugreifen ist, welches vom Blackfriday übrig geblieben sind. Da der Freitag nach Thanksgiving der biggest shopping day in den USA ist, gibt es unzählige Sales, Schnäppchen etc. Viele Einkaufszentren machen dann schon um 5:00 Uhr auf und die Leute campieren teilweise vor den Stores ... Amis halt. Im Radio hat das ein Moderator gut zusammengefasst: "Yet another 6 o'clock sale I don't care about". Erstaunlicherweise war die Mall aber fast menschenleer und wir zum Glück auch schnell wieder auf der Straße gen Lassen Volcanic National Park. Im Nationalpark lachte uns nicht nur die Sonne kräftig an, sondern wurde auch stark von jeder Menge Schnee reflekiert und ich war schon ganz traurig, dass wir keinen Schlitten dabei hatten. Die Landschaft war sehr beeindruckend, alpin bzw. Vulkanlandschaft. (der letzte Ausbrauch war 1915) Seen in ehemaligen Kratern, Vulkangeröll, welches von kleinen Nadelbäumen durchbrochen wurde und beeindruckende steile Berge. Eigentlich wollten wir eine kleine 45min Wanderung zu Geysieren machen, aber leider hat das nicht ganz geklappt. Wir sind zwar gestartet, aber der ganze Weg war voller Schnee und Rouven fand das ganze Unternehmen mit Ella auf dem Rücken zu gefährlich und ausnahmsweise stimmte ich ihm zu, da meine Füße in den dünnen Schuhchen schon eiskalt waren. Schön war es trotzdem im Nationalpark und wir wollen auf jeden Fall im Sommer noch einmal vorbeischauen. In den Bergen waren es zwar nur 11°C Außentemperatur, aber in der Sonne fühlte es sich viel wärmer an. Schon seltsam im Schnee zu stehen und es ist so warm. Kaum hatten wir die Berge verlassen und waren wieder im Tal, zeigte das Boardthermometer wieder 26°C an und das nach nur 30min Fahrt. Da uns die Strecke gen Heimat entlang des I-5 (Interstate) etwas öde war und Ella auch noch einmal etwas Auslauf brauchte, nahmen wir einen Abstecher zum Clearlake in der Coast Range. Dies war landschaftlich so anders als das, was wir an diesem Tage bisher gesehen hatten und doch irgendwie sehr schön. Die Dämmerung setzte ein, doch leider lagen noch einige Meilen vor uns, bis zu unserem Heimathafen. Ella fand das ganze eher unerträglich, aber wat mut dat mut. Im dunklen haben wir trotzdem noch kleine süße Städtchen entlang des Nappa Valleys ausgemacht und irgendwann kamen wir dann doch wieder daheeme an. Eine aufregende und sehr schöne Reise lag hinter und noch ein ganzer langer gemütlicher Sonntag zum rumgammeln vor uns :-)
Übrigens in Redding hat der Sprit nur noch $ 1,75 pro Gallone gekostet. Im September lag der Spritpreis sogar bei über $4 pro Gallone. Da macht doch das Road Tripping Spaß.
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Saturday, 4 October 2008
Roundtrip California
Home --> Sacramento --> Reno --> Lake Tahoe --> Mono Lake --> Lee Vining --> Yosemite National Park --> Home
Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
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Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
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Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
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Raus aus den eigenen vier Wändern, rein ins Familienschiff und schon sind Ella, Dana und Katja mittendrin im Landschaftskino. Den Rouven ließen wir zum Arbeiten daheim. Damit unsere Sinne aber nicht gleich überfordert sind, ließen wir es langsam anklingen und starteten mit Stadtbesichtigungen. Über den I-80 ging es nach Sacramento. Dort schauten wir uns das historische Western Viertel an. Die 3 Straßen waren aber schnell abgelaufen, nach Souvenirs und Futter stand uns auch nicht der Sinn, deshalb zogen wir weiter, um zu sehen, wo denn unser Regierungsöschi schuftet.
Für die Nacht suchten wir eine Bleibe etwas außerhalb von Sacramento. Da Ella bereits etwas leidlich war, wollten wir nicht lange nach einer Bleibe suchen und nahmen Wohl oder Übel die erstbeste. Letztendlich hat die winzige Butze ganz widerlich gemöfft. Die Nacht haben wir trotzdem irgendwie überstanden und sind am nächsten Morgen schnell nach Reno, Nevada aufgebrochen, um den Trip zu refinanzieren. Das hat leider nicht geklappt, im Gegenteil ganze 2 Dollar habe ich verzockt. Dank Dana haben wir wenigstens noch einen Glückswürfel "gewonnen". Dafür war aber das Hotelzimmer groß und gut. Reno ist "the biggest little city in the world". Die Ansammlung an Casinos spazierten wir zügig ab. In den Casinos selber erschließt sich einem das übliche Bild dieser Glücksstädte: ein Altersdurchschnitt von 66+, vor den Automaten Menschen mit leeren Blicken, die abgebrannt wirken und kräftig abbrennen mit Zigarette am Anschlag. Für Raucher in den USA sind die Casinos ein kleines Refugium, denn überall sonst ist Rauchen verboten und verbannt. Wenn es schon nicht mit dem großen Gewinn geklappt hat, so wollten wir uns wenigstens bespaßen lassen. Im Circus Casino gönnten wir uns die Zirkusaufführung. Die sieht so aus, dass ein halbes Dutzend Chinesinnen im Halbstundentakt auftreten und verschiedene Fertigkeiten feil bieten. Die Diabolo Show hatten wir knapp verpasst, aber die Nummer mit den Einrädern und fliegenden Müslischalen nahmen wir mit. Die Sonne verschwand hinterm Horizont und auch wir machten unsere Äuglein zu. Am Mittwoch began dann endlich das Landschaftskino live und in super HD. Über kleine schnuckelige Highways schlängelten wir uns durch die Berge und machten einen ersten Stopp am Lake Tahoe. Die Strecke danach entlang des scenic Highways 89 war noch viel schöner. Linkerhand und rechterhand Berge versehen mit Nadelwäldern und Farbtupfern der Laubbäume im Herbstlaubgewand. Das alles bei angenehmen 30°C :-) Aus der Ferne sahen wir schon hinab auf den Mono Lake. Auch von nahen war er schön anzuschauen. Da wir aber über den Mono Lake State Park ans Wasser gegangen sind, durften wir nur auf dem Holzsteg bleiben. Eine Ausfahrt weiter gab es zwar einen Zugang zum Wasser, doch die Sonne war schon hinter den Bergen verschwunden, so dass uns ein Fußbad im Salzwasser nicht mehr so sehr lockte. Unterschlupf für die Nacht fanden wir in einem Motel in Lee Vining. Dem Ort direkt hinter dem See und noch viel wichtiger, direkt vor dem Hwy 120, der der Zugang zum Yosemite National Park ist.
In kurzen Hosen und T-Shirt fuhren wir am nächsten Morgen den Tioga Pass zum Yosemite N.P. hinauf. Ein kurzer Fotostopp auf dem Weg hoch zum Pass machte uns klar, dass wir schon einige Höhenmeter erklommen hatten. Denn das Außenthermometer zeigte 44°Fahrenheit an (6,7°C) und eine steife Brise tat ihr übriges. Schnell die langen Klamotten übergeworfen und weiter gings. Im Park gab es dann kein zurück mehr für Dana, sie musste mit wandern kommen. Leider erschien mir der Weg mit schlafender vor den Bauch gebundener Ella doch etwas zu steil und wir stiefelten schon nach wenigen Metern und Minuten zurück zum Auto. (da hatte Dana noch mal Glück gehabt). Der Park bot trotz durchwachsenen Wetters schöne Aussichten. Letzter Stopp im Park war das Yosemite Valley, wo wir dann wieder verträgliche 25°C Außentemperatur vorfanden. Ganz ohne Bewegung konnte ich aber den Tag nicht ausklingen lassen, deshalb köderte ich Dana mit einem Ausblick auf einen tollen Wasserfall zu einer letzten Wanderung. Nun ja, im Oktober ist der Wasserfall leider nicht mehr vorhanden, so dass wir nur das ausgetrocknete Wasserfallbett bewundern konnten. Aber immerhin hat Dana auf der Leinwand im Nationalparkskino gesehen, wie der Wasserfall auch aussehen und sich anhören kann. Damit war unser Yosemite Abenteuer auch schon zu Ende, denn eine lange 4h Heimfahrt stand uns noch bevor. Für Ella sind 4h Fahrt einfach nix, aber Heim mussten wir trotzdem. Dana gab ihr bestes und Ella hat sogar 1h geschlafen und an kamen wir auch. Alles in allem aber sehr sehenswerte Tage.
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